Die Rettung von Rapa

Am 1. Juli erhielt der DSWT einen Bericht aus dem Sera-Schutzgebiet: Samburu-Scouts hatten ein junges Kalb aus einem der vielen Brunnen der Gegend Kisima Hamsini gerettet. Der Babyelefant war hineingerutscht während sich die Herde um den Brunnen drängelte, um Wasser zu saufen. Da es viele Viehzüchter in der Gegend gibt, bleiben die Elefanten dort nicht sehr lange. Sie saufen häufig nachts, während sie zu fruchtbareren Gegenden wandern.

 


„Die Rettung von Rapa“ weiterlesen

Alamaya ist doch ein Junge!

Alamaya wurde am späten Abend des 17. März 2015 ganz alleine in der Maasai Mara gefunden und gerettet. Alamaya kam spät im Dunkeln bei uns im Waisenhaus an und hatte furchtbare Wunden im Genitalbereich, die von einer Hyäne verursacht worden waren. Auch der Schwanz war abgebissen worden und auf den ersten Blick sah es aus, als wäre Alamaya ein Mädchen, und dabei sind wir geblieben.

Alamaya am Abend seiner Ankunft, mit schweren Verletzungen am Hinterteil und den Genitalien
Alamaya vor der OperationAlamaya mit einem Keeper
Doch als die Tage und Wochen vergingen, begannen die Keeper allmählich zu glauben, dass „sie“ vielleicht doch ein „er“ ist, wenn sie sahen, wie Alamaya urinierte und sich auch sonst eher wie ein männlicher Elefant verhielt.

„Alamaya ist doch ein Junge!“ weiterlesen

Kithaka, Lemoyian und Barsilinga ziehen nach Ithumba

Am 29. Mai begann wieder für drei große Jungs des Waisenhauses die Reise zu einer der drei Auswilderungsstationen des DSWT, nach Ithumba. Dieses Mal machten sich Elefanten auf die Reise, die quasi schon zum Inventar des Waisenhauses gehörten: Kithaka mit seinen beiden Freunden Barsilinga und Lemoyian. Sie unternahmen ihre erste Safari und beginnen nun ihre Auswilderung in der Ithumba-Einheit im nördlichen Tsavo-East. Dieser Umzug ist erst der Beginn einer langen Reise, die etwa acht bis zehn Jahre dauert, bevor sie tatsächlich flügge werden und zu unabhängigen Elefanten herangewachsen sind. Bis dahin werden sie noch lange Zeit von den Keepern abhängig sein, werden aber nun schon auf die bereits ausgewilderten Ex-Waisen und ihre wilden Freunde treffen.

 


„Kithaka, Lemoyian und Barsilinga ziehen nach Ithumba“ weiterlesen

Die Rettung von Mwashoti

Am 14. Februar machte uns jemand auf ein weiteres unschuldiges Opfer der Wilderei aufmerksam: Ein kleines etwa einjähriges Elefantenkalb, das medizinische Versorgung benötigte. Es hatte eine grausame Schlingenwunde, die sich schon in sein Gelenk geschnitten hatte und das Baby extrem behinderte. Seine Mutter blieb tapfer an seiner Seite und musste betäubt werden, damit das Kalb behandelt werden konnte. Bei dieser Behandlung entschieden wir, das Kalb erst einmal in der Wildnis an der Seite seiner Mutter zu lassen und zu beobachten, wie die Wunde in der natürlichen Umgebung heilen würde.

 


„Die Rettung von Mwashoti“ weiterlesen

Tundani, Nelion und Lentili ziehen nach Voi

Am 22. April wurden drei unserer Waisenhaus-Babys nach Tsavo gebracht, dieses Mal zu unserer Auswilderungsstation in Voi. Dort werden sie den nächsten Abschnitt auf ihrer Rückkehr in die Wildnis beginnen. Diese Reise braucht Zeit, wie es auch bei Menschenkindern ist, denn Elefanten altern in vergleichbarem Tempo wie Menschen. Tundani, sein bester Freund Nelion und die freche Lentili sind noch jung und noch sehr abhängig von der Milch und den Keepern, doch sie sind bereit dafür, von den älteren Waisen, den Ex-Waisen und den wilden Elefanten zu lernen. Im Laufe der Jahre wird ihnen der Umgang mit diesen älteren Elefanten die wichtigsten Überlebenstricks für ein wildes Leben beibringen.

 


„Tundani, Nelion und Lentili ziehen nach Voi“ weiterlesen