Balguda und Ziwa ziehen nach Umani Springs im Kibwezi Wald um

Früh morgens am 15. April traten Ziwa und Balguda die Reise zu ihrem neuen Zuhause im Kibwezi-Wald an, Teil des Ökosystems rund um den Chyulu-Hills-Nationalpark. Es war überraschend, wie bereitwillig Ziwa in den Umzugs-LKW ging. Es war das zweite Mal für ihn, denn er hatte vor einem Jahr schon einmal die Reise angetreten, als er zusammen mit Garzi und Vuria zur Ithumba-Auswilderungsstation im nördlichen Tsavo-East gefahren war.

 


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Die Rettung von Alamaya

Am späten Nachmittag des 17. März 2015 erhielt Angela einen Anruf von KWS-Veterinäroffizier Dr. Limo, dem Chef der vom DSWT finanzierten mobilen Tierarzt-Einheit in der Maasai Mara. Er berichtete von einem verwaisen Elefanten im Purungat-Gebiet bei der Mara-Brücke, innerhalb des Maasai Mara Schutzgebiets. Die Wildhüter des Mara Schutzgebiets beobachteten das Kuhkalb schon eine Weile und es schien nun klar zu sein, dass es allein ist, denn es war sogar schon von Hyänen angegriffen worden. Das Schicksal ihrer Herde und ihrer Mutter und warum sie alleingelassen wurde, bleibt im Dunkeln.

Alamayas erster Tag

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Die Rettung von Siangiki

Am frühen Abend des 26. Januar erhielt Angela Sheldrick einen Anruf vom KWS-Veterinäroffizier der DSWT mobilen Tierarzt-Einheit Mara, Dr. Lima, der von einem verwaisten Elefantenkalb berichtete, das die „Save the Elephants“ Wildhüter auf ihren täglichen Patrouillen gesehen hatten. Der KWS hatte auch einige Berichte von den lokalen Gemeinden bekommen, dass ein junges Elefantenkalb im Narok-Gebiet umherwandert. Die Gegend ist dicht besiedelt und recht weit von den bekannten Wanderrouten der wilden Elefanten entfernt. Wir wissen nicht, was mit der Mutter des Kalbs und seiner Herde geschehen ist. Um zu verhindern, dass dem Kalb in der Nacht etwas zustößt, fingen die KWS-Wildhüter mit Unterstützung von „Save the Elephants“ das Kalb noch am Abend ein. Sie behielten es über Nacht, da es schon zu spät war, ein Rettungsteam aus Nairobi zu schicken.

Siangiki (2)

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Die Rettung von Boromoko

Spät am 4. Januar erhielten wir einen Anruf von Brian Heath, dem Chef des Mara-Schutzgebiets, der uns über einen einsamen Babyelefanten informierte, der schon seit ein paar Tagen in den Weiten der Mara beobachtet wurde. Viele Elefanten wanderten durch diese Gegend, doch der kleine Bulle, offenbar ein Waise, konnte sich keiner der Herden anschließen. Die ganze Zeit über trank er keine Milch und hielt sich weit weg von den anderen Herden auf, manchmal mehrere Kilometer. Wir gaben dem Kalb noch einen Tag, um zu sehen, ob sich etwas ändert und seine Mutter zurückkehrt. Eine junge Kuh, die zu jung war, um seine Mutter zu sein, war sehr aufgeregt und besorgt um das kleine Baby. Sie war hin- und hergerissen, was sie tun sollte: bei ihrer Herde zu bleiben oder dem kleinen Baby Schutz zu bieten. Sie könnte die Schwester des Kleinen gewesen sein.

 

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Faraja, Jasiri und Ngasha ziehen nach Umani Springs um

Nach vielen Wochen Vorbereitung war für Ngasha, Faraja und Jasiri der Tag gekommen, an dem sie den nächsten Schritt auf ihrer Reise zurück in die Wildnis antraten. Wir haben entschieden, dass unsere beiden Albino-Jungs, die im Amboseli-Nationalpark Opfer von Wilderei geworden waren, in der Auswilderungsstation in Umani Springs im wunderschönen Kibwezi-Wald am besten aufgehoben sein würden. Der Kibwezi-Wald ist ein Teil des Chyulu Hills Nationalparks, ein Ökosystem, das sich zwischen den Nationalparks Tsavo und Amboseli befindet.

 

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