Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.12.2019

Dienstag, 31. Dezember 2019
Heute Morgen kamen die Ex-Waisen Kinna mit Baby Kama, Loijuk mit Lili, Ishanga, Makireti, Kilabasi und Ithumbah zu den Stallungen. Als die Waisen draußen waren, übernahmen Naseku und Roi kurz die Aufgabe, die kleine Lili zu babysitten. Später nahm Loijuk ihre Tochter mit in ein Gehege und zeigte ihr, wo sie vor langer Zeit einmal gelebt hatte. Kama und Naseku hatten ein Kräftemessen, aber Naseku ist noch zu groß für die kleine Kama und gewann. Kinna und ihre Kollegen grasten den Tag über zusammen mit den Waisen und gingen mit ihnen zusammen zum Mittagsschlammbad. Dort wälzten sich Kama, Ithumbah und Kinna genüsslich im Wasserloch; Kinna und ihr kleines Kalb scheinen echte Wasserratten zu sein! Am Nachmittag verabschiedeten sich die Ex-Waisen dann von ihren jüngeren Freunden.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 14.12.2019

Samstag, 14. Dezember 2019
Heute Morgen kamen Nasalot mit dem kleinen Nusu, Loijuk mit Lili, Ishanga, Makireti und Kilabasi zu Besuch zur Auswilderungsstation. Die Keeper erschraken, als sie sahen, dass Ishangas Rüsselspitze offenbar einer Schlinge zum Opfer gefallen war! Zum Glück war die Wunde ordentlich verheilt, und es bleibt nur eine Narbe, die sie wohl nun den Rest ihres Lebens haben wird. Wieder eine Narbe mehr, die auf das Konto von unverantwortlichen Menschen geht! Die Ex-Waisen warteten im Nieselregen auf ihre jüngeren Freunde, damit sie zusammen hinaus zum Grasen gehen konnten. Enkikwe, Roi, Ukame, Naseku und Wanjala rollten sich noch ein wenig auf dem Boden herum, bevor es losging. Draußen im Busch unterhielt sich Malkia mit Makireti, während der kleine Rabauke Nusu die Waisen neckte. Dann rannte er zu seiner Mutter, um von ihr zu lernen, wie man Bäume entrindet. Esampu und Mteto spielten kurz mit Lili, während Garzi mit Makireti rangelte. Später tummelte sich Loijuk vergnügt mit Baby Lili auf dem Boden herum. Beim Mittagsschlammbad wurde ausgelassen gebadet, und auch am Nachmittag blieben die Ex-Waisen bei den Waisen und grasten mit ihnen zusammen weiter.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 12.12.2019

Donnerstag, 12. Dezember 2019
Am Morgen standen die Ex-Waisen Lualeni mit Baby Lulu, Galana mit der kleinen Gawa, Sidai, Lenana, Chyulu und zwei wilde Bullen vor den Stallungen bereit und wollten den Waisen Hallo sagen. Sidai brachte eine Überraschung mit – sie hatte ein kleines, etwas zwei Monate altes Baby dabei! Sie war das letzte Mal im Sommer da gewesen, und offenbar hatte sie in ihrer Abwesenheit ein Baby bekommen. Die Keeper nannten das kleine Mädchen Sita, Suahli für „sechs“, denn sie ist das sechste in der Wildnis geborene Kalb der Ex-Waisen in diesem Jahr! Lualeni ging zum Gehege und schnüffelte mit dem Rüssel, um nach den Waisen zu sehen und auch gleich herauszufinden, ob es noch Reste von Futter in den Gehegen gab. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, kamen die Waisen heraus und begrüßten ihre Artgenossen draußen. Roi begann ein Kräftemessen mit Gawa, und kurz darauf gab Sidai schon das Zeichen zum Aufbruch hinaus in den Busch. Nach ein paar Minuten verabschiedete sie sich auch schon wieder. Wanjala und Mteto liefen Sita hinterher und wollten noch ein wenig mit ihr spielen, aber sie traute ihnen noch nicht über den Weg und lief schnell zu ihrer Mutter. Gawa spielte noch ein wenig mit Naseku, bevor auch sie mit aufbrach.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 09.12.2019

Montag, 9. Dezember 2019
Ambo, Wanjala, Siangiki, Naseku, Mundusi, Roi, Sana Sana, Kamok, Namalok, Enkikwe, Rapa, Lemoyian und Jotto ließen am Vormittag das Grasen sein und spielten stattdessen lieber im Schlamm. Danach forderte Mundusi Roi zum Ringkampf heraus, während Sapalan mit Namalok spielte.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.12.2019

Sonntag, 8. Dezember 2019
Mundusi forderte heute Tusuja zum Kräftemessen heraus, musste sich aber geschlagen geben. Danach versuchte er es bei Roi, aber auch dieser besiegte ihn. Später tobten Roi und Naseku herum, tröteten und trampelten dabei die Büsche nieder. Nach der Milchfütterung schnappte sich Mundusi eine leere Flasche und nahm sie mit, ließ sie aber dann auf halben Wege zum Wasserloch wieder fallen. Am Nachmittag taten sich Roi und Naseku wieder zusammen und grasten diesmal friedlich westlich des Ithumba-Bergs.