Die Waisen im Juli

Ndiwa

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Juli 2021

Der Juli begann sehr sonnig. Am 1. Juli wachten alle mit guter Laune auf, stürmten aus ihren Ställen und waren bereit für den Tag. Sogar Shukuru wälzte sich enthusiastisch im Dreck. Wir freuen uns, dass ihre Gesundheit sich diesen Monat stetig besserte. Unter den Waisen ist sie sehr beliebt und sie klettern die meiste Zeit auf ihr herum. Sie scheinen alle von ihrer sanftmütigen und ruhigen Art angezogen. Davon einmal abgesehen ist sie natürlich viel größer und strahlt viel mehr Wärme aus, so dass die Waisen sie an kalten Tagen auch gerne als Heizung in Beschlag nehmen. „Die Waisen im Juli“ weiterlesen

Die Waisen im Juni

Sonje mit einem Stock im Mund

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Juni 2021

Jeder Neuankömmling gewöhnt sich in seinem eigenen Tempo an das Leben in der Nursery. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn die Eingewöhnung Wochen bis Monate dauert. Unser Neuling Esoit dagegen hat sich binnen Minuten mit Inbrunst in das Leben in der Nursery gestürzt. Trotz seiner dramatischen Rettung war er sofort in seine Keeper vernarrt und saugte neugierig und aufgeschlossen all die neuen Eindrücke in sich auf. „Die Waisen im Juni“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Voi, 27.04.2021

Dienstag, 27. April 2021
Nach der morgendlichen Milchfütterung quetschte sich Pika Pika zwischen Kenia und Ndii und verdrängte damit Araba. Sagala machte sich auf dem Erdhaufen breit, wo sie Gesellschaft von Godoma und Embu bekam. Die drei nahmen ein schönes Staubbad zusammen. Tagwa und Tamiyoi machten sich dann auf in den Park, und die anderen folgten ihnen – mit Ausnahme von Suswa, Panda, Tundani und Ndotto, die erst noch sicherstellen musste, dass kein Luzernenheupellet mehr übrig geblieben war! Als sie zufrieden waren, beeilten sie sich, die anderen wieder einzuholen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.04.2021

Samstag, 24. April 2021
Am Baobab-Wasserloch trafen die Waisen heute auf eine wilde Herde und soffen zusammen mit ihren Artgenossen Wasser aus der Tränke. Ishaq-B schaffte es, eines der Kälber der Herde weg zu locken, sodass Godoma, Emoli, Tamiyoi und Sagala mit der jungen Kuh spielen konnten. Als die wilden Elefanten wieder aufbrechen wollten, merkten sie, dass jemand fehlte und warteten ein Stück entfernt auf ihr Kalb. Es folgte dann der Familie und versuchte, ein paar der Waisen zu überzeugen mitzukommen, hatte damit aber keinen Erfolg.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 14.04.2021

Mittwoch, 14. April 2021
Am Morgen schien die Sonne, und Rorogoi kratzte sich genüsslich an einem Felsen an den Stallungen. Ndoria ging eilig an ihm vorbei, denn sie hatte gesehen, dass Tagwa, Tamiyoi und Sagala sich schon in den Nationalpark aufmachten und wollte den Anschluss nicht verpassen.