Sonntag, 25. Oktober 2020
Malima, Musiara, Sana Sana und Mteto kamen am Morgen alle mit Zweigen im Mund aus dem Gehege und knabberten noch eine Weile darauf herum. Nur vier wilde Bullen standen an der Tränke, und die Waisen konnten sich in aller Ruhe über das Luzernenheu hermachen. Sie gaben acht, alles bis auf den letzten Krümel zu fressen, denn sie wissen, dass es jetzt, auf dem Höhepunkt der Trockenzeit, wichtig ist, so viel zu futtern wie möglich.
Die Waisen im Dezember
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Dezember 2020
Dank der Regenzeit hatten wir ein paar schöne klare Tage mit strahlendem Sonnenschein. An jenen Tagen, an denen es morgens regnete, war es interessant, die Reaktionen der Wasserratten und der Wasserscheuen zu beobachten. Die einen rannten enthusiastisch durch den Schauer und die anderen brauchten einiges an Überzeugungskraft, um überhaupt aus ihren wohlig-warmen Ställen zu kommen und ihre Milchflaschen zu holen! Larro und Naboishu fallen auf jeden Fall in die letzte der beiden Kategorien. „Die Waisen im Dezember“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.09.2020
Sonntag, 20. September 2020
Sana Sana und Kuishi begrüßten sich am Vormittag beim Grasen ausgiebig, und Rapa spielte und rollte sich auf dem Boden herum. Dololo machte ein paar Dehnungsübungen, bevor Roi dazukam und ihn an sich heran zog, um ihn zu umrüsseln. Bei der Milchfütterung ließ Dololo – jetzt schon zum zweiten Mal – seine Milch links liegen! Gestern war er mit Sities einfach daran vorbei gelaufen, und heute kam er mit Suguta und machte es genauso! Er lief stattdessen direkt zur Tränke. Sattao, Musiara, Sapalan und Namalok hatten einige Mühe, aus dem Schlammloch zu kommen, weil das Ufer zu steil und rutschig war. Sie mussten sich einen anderen Weg suchen, um heraus zu krabbeln.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 19.09.2020
Samstag, 19. September 2020
Enkikwe begann heute ein Kräftemessen mit Namalok, während Wanjala mit Tusuja rangelte und Esampu mit Jotto. Mapia kletterte auf Sana Sana herum, und später rächte Karisa sie, indem er selbst auf Mapia kletterte. Sapalan umrüsselte Ndiwa, und Roi ging zu ihm und tätschelte ihn mit dem Rüssel auf dem Rücken. Am späten Nachmittag machten sich Rapa, Sapalan und Galla von der Herde davon und fehlten, als es am Abend nach Hause ging. Olares Herde wartete an der Auswilderungsstation, und Mutaras Herde kam bald dazu, allerdings ohne die drei Ausreißer! Ein paar der Keeper machten sich noch einmal in den Busch auf, um sie zu suchen, und als sie sie gefunden hatten, begleiteten sie sie zurück zu den Stallungen. Sie scheinen auch schon auswildern zu wollen – aber noch sind sie etwas zu jung dafür!
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 04.09.2020
Freitag, 4. September 2020
Die Ex-Waisen um Lenana standen am Morgen wieder zum Luzernenheufrühstück bereit. Maramoja legte sich mit Kama an, und bei dem folgenden Ringkampf ergab sich die kleine Kama bald. Beim Grasen kratzte sich Sana Sana mit einem Stock, den sie im Busch aufgesammelt hatte, an der Brust, während Wanjala sich mit Lapa unterhielt. Er wurde aber bald von Lenana weg gescheucht, die sehr darauf bedacht war, ihr kleines Baby nicht aus den Augen zu lassen! Beim Mittagsschlammbad kamen etliche wilde Bullen zu Besuch, und Mapia, Jotto und Rapa beschlossen, sich lieber nur einzustauben und dann gleich wieder zurück zum Grasen zu gehen.

