Sonntag, 21. Juli 2019
Am Morgen war es ziemlich kalt, als die Waisen aus den Gehegen kamen und sich über das Luzernenheu hermachten. Enkikwe bekam wie üblich seine Behandlung am Bein, bevor er sich den anderen anschloss. Ambo nahm sich etwas Luzernenheu auf dem Kopf mit, während er noch futterte. Malima kratzte sich den Hals an der Mauer, und dann ging es auch schon hinaus in den Busch. Dort kratzte sich auch Tusuja den Hals an einem Baum, und Sapalan schuffelte sich an einem Baum daneben. Maramoja streckte sich, um an die Blätter ganz oben an einem Baum heranzukommen. Es ist jetzt ziemlich trocken in der Gegend um Ithumba.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 19.07.2019
Freitag, 19. Juli 2019
Am Morgen schloss sich Olares Gruppe den Waisen an. Nach dem Mittagsschlammbad ließ sich Bomani dazu hinreißen, auf Tusuja herumzuklettern. Aus irgendeinem Grund gefiel das Barsilinga gar nicht, und er kam herbei, um Bomani von Tusuja herunter zu schubsen. Gegen Abend schlichen sich Malkia, Ndiwa, Kuishi, Mapia, Mundusi und Sana Sana davon und folgten Olare und ihren Kollegen hinaus in den Busch. Die Ex-Waisen brachten die Kleinen allerdings rechtzeitig wieder zurück zur Auswilderungsstation, noch bevor die anderen um 17 Uhr nach Hause kamen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 16.07.2019
Dienstag, 16. Juli 2019
Am Morgen kam eine kleine wilde Herde zum Luzernenheufrühstück der Waisen, eine Mutter mit drei Kälbern. Orwa, Bomani, Narok und Kainuk waren auch da. Rapa und Sana Sana spielten kurz mit einem einjährigen wilden Baby, und als es genug vom Spielen hatte, rannte es zurück zu seiner Mutter. Die Herde brach dann wieder auf, und die Waisen machten sich ebenfalls auf in den Busch. Tusuja kam an einem schönen Kratzfelsen vorbei, wurde aber bald von Kauro verdrängt, der sich auch kratzen wollte. Naseku, Wanjala und Namalok staubten sich eine Weile ein. Am Nachmittag forderte Pare Mundusi zum Kräftemessen heraus, aber Galla unterbrach die beiden. Tusuja spielte mit Olsekki, und Roi graste zusammen mit Wanjala. Schließlich trugen auch noch Esampu und Galla einen kleinen Ringkampf aus.
Die Waisen im Oktober
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Oktober 2019
Am 16. Oktober kam Neuzugang Roho bei uns an. In Kiswahli bedeutet sein Name so viel wie „Seele“. Die Waisen waren sofort in ihn vernarrt und haben ihn gleich unter ihre Fittiche genommen. Das wird ihm sicherlich dabei helfen, besser über den Verlust seiner Familie hinwegzukommen. Tagwa, Tamiyoi, Enkesha, Maisha und Kiasa weichen nicht von seiner Seite, nicht einmal an der Suhle und bei der Milchfütterung. Wenn er abends in seinen Stall gehen soll, wird er von Ziwadi begleitet, bevor sie in ihren eigenen Stall geht und ihre Milch bekommt. Das scheint Roho zu beruhigen, nachdem er anfangs sehr angespannt war, wenn er abends in sein Nachtlager gehen sollte. „Die Waisen im Oktober“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.06.2019
Samstag, 29. Juni 2019
Am Morgen war alles ruhig und niemand störte die Waisen beim Luzernenheufrühstück. Nach einer Weile tauchte Buchuma auf, und die Kleinen freuten sich ihn zu sehen und umringten ihn an der Tränke. Manche von ihnen soffen nicht einmal, sondern waren einfach nur da, um ihn anzuhimmeln! Nachdem er seinen Durst gelöscht hatte, verabschiedete sich Buchuma wieder, und die Waisen machten sich zum Grasen östlich des Ithumba-Bergs breit. Mundusi startete ein Kräftemessen mit Rapa, und Mapia kratzte sich den Hals an einem schönen Baum. Ndiwa kam dazu und schob ihn zur Seite, damit sie den Kratzbaum auch benutzen konnte. Tusuja rollte sich auf dem Boden herum und nahm ein Staubbad, bei dem sich ihm Mapia, Malkia, Mundusi, Kuishi, Karisa, Roi und Naseku anschlossen. Zur Schlammbadzeit war es heiß, aber nur Karisa wollte baden gehen. Jotto übernahm das Kommando auf dem Weg zurück zu den Weidegründen.

