Sonntag, 19. August 2018
Es war ein geschäftiger Morgen; drei wilde Bullen kamen zum Saufen, während Chemi Chemis Wunden gesäubert und behandelt wurden. Er sträubte sich aber immer noch und wollte sich nicht gern behandeln lassen. Turkwel dagegen war sehr ruhig und hatte nichts dagegen, dass die Keeper sich um ihre Verletzungen kümmerten; ihre Wunden heilen sehr gut, und sie hat sich wieder an den Tagesablauf mit den Waisen gewöhnt. Chemi Chemi war in der Nacht ausgebrochen und hatte die gesamte Gruppe herausgelassen, sodass die Keeper auf alle aufpassen mussten. Er wollte sich ein paar Mal davon machen, aber die Keeper brachten ihn immer wieder zurück, obwohl er sehr unwirsch war. Am Tag graste er dann zusammen mit Tumaren, die ihm im Kampf mit den Löwen beigestanden hatte. Karisa und Maramoja rangelten miteinander, und Namalok spielte mit Tusuja. Kithaka brachte am Mittag die Waisen zum Schlammloch, und auch Chemi Chemi badete und spritzte etwas Matsch auf seine Verletzungen. Tumaren kratzte sich den Hals an einem Baumstumpf, während der Rest schon wieder zum Grasen aufbrach. Am Abend brach Chemi Chemi dann schon um 18:30 Uhr wieder aus dem Gehege aus, und es musste notdürfig repariert werden, sodass er wieder hinein gelassen werden konnte. Er blieb aber weiter unruhig, und so beschlossen die Keeper, ihn wieder heraus zu lassen und im Busch auf ihn aufzupassen, wo er sich offenbar wohler fühlte.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 17.08.2018
Freitag, 17. August 2018
Turkwel gefolgt von Kainuk
Barsilinga und Garzi grasen zusammen
Namalok spielt mit Tusuja
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 17.08.2018
Freitag, 17. August 2018
Kaum hatten heute Morgen Esampu und Mteto ihre Milch ausgetrunen, gingen sie zu Namalok hinüber und steckten ihre Rüssel in seinen Eimer. Namalok fand es gar nicht richtig, dass die kleinen Frechdachse seine Milch trinken wollten, wo er doch niemals den anderen die Milchflaschen stiehlt! Er beklagte sich laut bellend bei den Keepern, die dafür sorgten, dass Esampu und Mteto ihn in Ruhe trinken ließen. Karisa ging draußen direkt zur Tränke und schloss sich einem wilden Bullen an, der zum Saufen gekommen war. Kainuk, die Turkwels beste Freundin ist, war da geblieben, als Mutaras Gruppe in der Nacht wieder aufgebrochen war, und hatte vor den Stallungen geschlafen. Sie leistete Turkwel Gesellschaft, als die Kleinen heraus kamen. Draußen im Busch rangelte Namalok kurz mit Tusuja, und Barsilinga graste zusammen mit Siangiki. Sapalan, der wieder alles sehr gemächlich anging, futterte etwas abseits und bekam dann Gesellschaft von Enkikwe. Beim Mittagsschlammbad begleitete Kainuk ihre Freundin Turkwel zur Milchfütterung; vielleicht hoffte sie auf eine Belohnung in Form einer Milchflasche, weil sie sich so gut um Turkwel kümmerte. Am Nachmittag grasten die Waisen westlich des Ithumba-Bergs, und am Abend war es Maramoja, die die erste Gruppe zurück nach Hause brachte.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 09.08.2018
Donnerstag, 9. August 2018
Tusuja spielt mit Wanjala
Sapalan und Kitirua
Kenze genießt das Luzernenheu
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 09.08.2018
Donnerstag, 9. August 2018
Ex-Waisen Kenze und Taita kamen am Morgen zum Luzernenheufrühstück, und sechs wilde Bullen soffen Wasser an den Tränken. Wanjala und Karisa fraßen bei Kenze und fragten sich wohl, wann sie auch einmal so groß sein werden. Kenze streckte seinen Rüssel freundlich zu ihnen aus. Kithaka ging zu den wilden Elefanten, und seine Gruppe folgte ihm kurz darauf. Oltaiyoni führte dann die Waisen in Richtung Norden, während Laragai, die mit ihrer Gruppe tagsüber ihre eigenen Wege geht, in Richtung Süden aufbrach. Der neugierige Wanjala befragte Turkwel nach ihrem Befinden und ging dann mit Tusuja rangeln. Später staubte sich Esampu etwas ein, und Tusuja und Pare schlossen sich ihr an. Auf dem Weg zum Schlammbad sah Sapalan sehr erschöpft aus und schleppte sich dahin. Er ist immer recht langsam, bei allem, was er tut, aber irgendetwas schien heute nicht zu stimmen. Er ging nicht einmal Wasser saufen, sondern stand nur eine Weile im Schlamm herum. Kitirua und Naisula kamen aus dem Gebüsch und gingen geradewegs zu ihm; sie berüsselten ihn und erkundigten sich, was mit ihm los war. Schließlich machte er kehrt und brach in nordöstlicher Richtung auf, und Kitirua und Naisula folgten ihm. Am Abend mühte er sich nach Hause und bekam eine paar vorbeugende Injektionen. Die Löwen tauchten kurz am Wasserloch auf, aber kaum hörten sie das Auto der Stallungen, verzogen sie sich zurück ins Gebüsch. Im Verlauf der Nacht konnten die Waisen sie wittern und hoben ihre Rüssel. Laragai sah am meisten besorgt aus, aber Turkwel und Enkikwe blieben ganz ruhig.

