Donnerstag, 9. April 2020
Am Morgen war es relativ ruhig nach der Fütterung. Nur Godoma schien in Spiellaune zu sein, und sie legte sich auf den Boden und rollte sich herum. Tahri ließ sich anstecken, und sie ging zu ihr und legte sich auf ihren Bauch. Godoma rappelte sich wieder auf und stellte sich mit erhobenem Kopf und wedelnden Ohren Tahri entgegen, was dieser einen gehörigen Schrecken einjagte. Sie rannte davon, und Godoma ging zu Lasayen, um ihn zu einem Ringkampf herauszufordern.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 08.04.2020
Mittwoch, 8. April 2020
Zur Mittagsfütterung lieferten sich Embu, Ngilai und Tahri ein Wettrennen zu den Milchflaschen. Am Wasserloch angekommen, beschlossen Embu und Rorogoi, ein Bad zu nehmen. Die anderen standen nur am Ufer und schauten ihnen zu.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 07.04.2020
Dienstag, 7. April 2020
Nelion und Tundani kamen am Morgen wieder zur Auswilderungsstation, um sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück anzuschließen. Der Rest von Kenias Herde tauchte wenig später auf, und Nelion und Tundani machten ihnen Platz und gingen zu einem Kräftemessen über. Mashariki war heute nicht dabei, lediglich Kenia, Ndii, Ishaq-B, Ndoria und Araba. Mashariki hat sich schon häufig einmal einer wilden Herde angeschlossen, und die Keeper vermuteten, dass sie eine Familie mit kleinen Kälbern gefunden haben könnte. Einige der Keeper hielten Ausschau und versuchten, sie unter den wilden Herden rund um den Mazinga-Berg zu erspähen. Murit und Sagala rangelten noch ein wenig miteinander, während Tundani und Nelion schon einmal in den Busch aufbrachen. Die Waisen folgten ihnen und ließen Kenias Herde an der Auswilderungsstation zurück.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 06.04.2020
Montag, 6. April 2020
Die zwei Büffel Cheza und Ivia, die vor drei Tagen aus dem SWT-Hauptquartier in Kaluku nach Voi gebracht wurden, waren mittags mit am Baobab-Wasserloch, hielten aber gebührend Abstand zu den Elefanten. Die Keeper mussten allerdings Ngilai gut im Auge behalten, der versuchte, die beiden zu verscheuchen. Beim Grasen am Nachmittag hielten Embu und Rorogoi an einem kleinen Wasserloch an, in dem sie ein kurzes Schlammbad nahmen. Danach folgten sie ihren Freunden, die in der Nähe grasten.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 05.04.2020
Sonntag, 5. April 2020
Beim Grasen an der Nordseite des Mazinga-Bergs toben Rorogoi und Ndotto in den Büschen herum und tauschen dann ein paar Kopfnüsse aus. Mbegu, Tahri und Godoma streckten die Rüssel nach ihnen aus und begannen schon, sich Sorgen zu machen, weil ihre Rangelei schon recht verbissen aussah. Ngilai ging schließlich dazwischen und trennte die Raufbolde. Sie schlichen sich aber davon, und machten hinter seinem Rücken weiter!

