Donnerstag, 18. Juli 2019
Manche der Waisen werden langsam unabhängiger. Ngasha und Ziwa kamen gestern nach zwei Nächten draußen in der Wildnis zurück, aber hauptsächlich, um ihre Milch abzuholen. Ngasha wollte gleich wieder in den Wald aufbrechen, überlegte es sich aber noch einmal anders und blieb dann doch bei Mwashoti und Alamaya. Auch Jasiri konnte sich nicht so recht entscheiden, und er setzte sich mit Shukuru ein Stück ab, um am Vormittag mit ihr zu grasen; nach einer Weile kam Shukuru allerdings allein zurück! Jasiri ist allerdings ein eher nervöser Junge und ist nicht gern nachts allein draußen im Wald. Wenn überhaupt, dann bleibt er im Gebüsch in der Nähe der Stallungen. Murera und Sonje bleiben Mwashoti und Alamaya treu, und auch wegen ihrer Verletzungen halten sie sich weiterhin bei ihrer menschlichen Familie.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.07.2019
Dienstag, 16. Juli 2019
Ngasha und Ziwa machten sich am Abend wieder in den Wald davon, um die Nacht in der Wildnis zu verbringen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.07.2019
Montag, 15. Juli 2019
Am Vorabend überredete Ziwa seinen Kumpel Ngasha, über Nacht draußen in der Wildnis zu bleiben. Er versucht in letzter Zeit häufig, mit ein paar wilden Freunden durchzubrennen, aber bisher hat es noch nie so richtig geklappt. Faraja wollte er auch überzeugen, aber seit dieser einmal mit wilden Bullen mitgegangen war, die ihn dann im Wald allein ließen, ist er gar nicht mehr so unabhängig. Die beiden Tag ohne seine geliebte Milch haben ihn abgeschreckt, und er ist in letzter Zeit sehr anhänglich. Ziwa und Ngasha dagegen ließen am Abend die Milch aus; als die Keeper aber am nächsten Morgen frische Milch zubereiteten, tauchte Ziwa draußen am Zaun auf, und auch Ngasha ließ nicht lange auf sich warten – sie waren sehr darauf bedacht, nicht noch mehr Milch zu verpassen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.07.2019
Sonntag, 14. Juli 2019
Die großen Jungs Faraja, Ngasha und Ziwa gerieten sich am Morgen gleich in die Wolle, weil die Laderampe, an der sie sich alle kratzen wollten, nicht groß genug war! Während sie miteinander rauften, kam ein Buschbock vorbei gerannt, und streifte offenbar Faraja leicht, der sich daraufhin wunderte, was das gewesen sein könnte. Damit waren die Rangeleien beendet, und es konnte in Richtung der Quellen losgehen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.07.2019
Samstag, 13. Juli 2019
Faraja und Ziwa liefen früh am Morgen gleich wieder in den Wald, ohne Luzernenheupellets zu fressen – sie blieben nur, um ihre Flaschen auszutrinken! Ziwa hatte am Tag zuvor leckeres Grün gefunden und wollte es offenbar Faraja zeigen. Ngasha überlegte, ob er ihnen hinterher laufen sollte, genehmigte sich dann aber doch erst noch ein paar Pellets. Murera warnte Jasiri laut kollernd, Mwashoti nicht zu ärgern, der seine eigenen Pellets futterte. Sie hat immer ein wachsames Auge auf ihren Liebling Mwashoti. Als es hinaus in den Busch ging, übernahmen Zongoloni, Quanza und Lima Lima das Kommando und brachten die Herde zu den Kenze-Hügeln, wo es jede Menge Vegetation zu fressen gibt.

