Die Behandlung von Ulysses

Am 29 Juni hat der Amboseli Trust for Elephants (ATE) zusammen mit dem Big Life Piloten Craig Millar einen verletzten Elefantenbullen im Amboseli Nationalpark gesichtet. Bei genauerer Betrachtung stellten sie fest, dass es sich um einen Bullen handelte, der unter dem Namen Ulysses bekannt ist, und dass er eine nässende Speerwunde oben an der Rückseite seines linken Beins hatte. Es war schon zu spät, um noch an diesem Tag einen Tierarzt zu rufen, aber am nächsten Morgen brachen die ATE Bodenteams bereits im Morgengrauen auf, um den Bullen zu suchen und ihn für die Behandlung zu orten. Der DSWT wurde alarmiert, um bei der veterinärmedizinischen Behandlung zu unterstützen. Glücklicherweise wurde der Elefantenbulle sehr schnell gefunden und der DSWT Pilot holte den KWS Tierarzt Dr. Poghon, der die vom DSWT finanzierte Tsavo Mobile Veterinary Unit leitet, vom Tsavo River Gate in Tsavo West ab. Unser Pilot flog ihn nach Amboseli, um den Elefantenbullen zu behandeln, da die DSWT Amboseli Mobile Veterinary Unit ihren Monatsurlaub hatte.

Ulysses steht still, nachdem er betäubt wurde
Ulysses steht still, nachdem er betäubt wurde

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Umani Springs Juni 2016

Mittwoch, 1. Juni 2016
Murera und Sonje waren heute Vormittag sehr beschäftigt. Kaum waren die Tore von den Keepern geöffnet worden, rannten sie los, als ob es ein Wettbewerb war, wer sich um welches der Babys Alamaya und Mwashoti kümmern dürfte. Murera ging direkt zu Mwashotis Gehege und wartete am Tor darauf, dass er herauskam. Sonje hörte Alamaya schimpfen und kollern und ging direkt zu ihm, um zu sehen, was nicht in Ordnung war. Sie konnte keine Probleme feststellen, wollte Alamaya aber für sich haben. Ziwa wartete auch ab, ob Sonje bei ihm vorbeikommen und ihn begrüßen würde, doch sie trafen sich erst am Ausgangstor, als sie hinausgingen. Ziwa war ziemlich eifersüchtig auf Alamaya und Mwashoti, die sehr dicht bei den Leitkühen gingen, sodass kein Platz mehr neben seiner Lieblingsmama war.
Im Wald gingen Ziwa, Quanza und Lima Lima ein Stück von ihren Leitkühen weg, die sehr um die Babys besorgt waren. Als die Zeit für das Schlammbad herankam, rannten alle Babys zu ihren Milchflaschen. Auch die Neulinge Mwashoti und Alamaya schnappten sich ihre Flaschen, und Mwashoti hielt seine Flasche ganz allein, wie er es bei Zongoloni und Jasiri gesehen hatte.

Faraja und Jasiri beim Kräftemessen

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Die Rettung von Sana Sana

Sana Sana hat ihren Namen unseren Keepern zu verdanken, die sie aus dem Namunyak-Schutzgebiet in Nordkenia abholten und dabei sehr nachdrücklich verhandeln mussten, um sie retten zu können. Sana bedeutet in Suaheli „sehr viel“. In ihrem Fall gab es unterschiedliche Meinungen – einige wollten sie retten und nach Nairobi bringen, während das Management des Schutzgebiets sie lieber noch da behalten und darauf warten wollte, dass sie sich in eine wilde Herde integrierte.

 

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