Ithumba Mai 2016

Sonntag, 1. Mai 2016
Es war eine große Erleichtung, als über Nacht endlich 22mm Regen fiel. Obwohl es hätte mehr sein können, hat das wenigstens den Staub aus der Luft gewaschen und für ein wenig Abkühlung gesorgt. Wir können nun nur abwarten, ob es noch mehr Regen geben wird, oder ob das schon alles war. Wenn es nicht noch einmal regnet, steht uns eine sehr lange Trockenzeit bevor.
Die Waisen kamen gutgelaunt aus den Gehegen. Lemoyian tauschte morgendliche Begrüßungen mit Laragai aus, während Barsilinga direkt zu einem Felsen lief, um sich den Bauch daran zu kratzen. Auf dem Weg zu den Weidegründen trafen die Waisen auf Tomboi, der offenbar im Moment am liebsten allein herumstreift. Er hob seinen Rüssel, um die Waisen zu grüßen, und ging an ihnen vorbei ohne anzuhalten. Vuria, Teleki, Orwa und Garzi kollerten ihm zu. Die Waisen grasten den ganzen Tag über bei erträglichen Temperaturen nach dem nächtlichen Regen. Sie blieben in dem felsigen Gelände nördlich der Stallungen, und es war ein ruhiger Vormittag ohne besondere Vorkommnisse.
Zur Schlammbadzeit tranken sie ihre Milch und soffen Wasser, ehe sie zu den Weidegründen zurückkehrten. Obwohl es nicht sehr heiß war, pausierten die Waisen ein wenig und entspannten sich unter einem Baum. Später tat sich Vuria mit seinem Freund Garzi zusammen, während Bongo ein ganzes Stück abseits vom Rest der Gruppe graste. Am Abend schlossen sich Mutara, Kanjoro, Sities, Kainuk, Turkwel und Suguta den Waisen an.

Bongo grast

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Die Waisen im Mai

Monatsbericht für die Kibwezi-Gruppe: Mai 2016

 

Höhepunkt des Monats war die Ankunft von Alamaya und Mwashoti aus Nairobi am 29. Mai. Die Keeper waren davon ausgegangen, daß die Beiden nach der langen Reise müde sein würden, aber weit gefehlt! Alamaya und Mwashoti waren glücklich und aufgeregt und neugierig auf Alles, gleich vom Moment ihrer Ankunft. Schon früh morgens schien es, als ob Murera und Sonje schon geahnt hätten, daß heute etwas Aufregendes passieren würde. Vielleicht haben sich die Keeper anders als sonst verhalten oder es handelte sich wieder um einen Fall von Elefantentelepathie. Zongoloni und Sonje schlossen die beiden Neuankömmlinge sofort ins Herz und auch die anderen jungen Kühe waren furchtbar aufgeregt und überschütteten die Beiden mit Aufmerksamkeit. Es war einfach toll, diese erste Kontaktaufnahme zu beobachten, und als es das erste Mal in die Suhle ging, schienen die Beiden förmlich zu lachen. Es gab nur Einen, den die Eifersucht ab und zu übermannte, und das war Ziwa, der bis dato immer das Nesthäkchen war und von Sonje und Murera vergöttert wurde.

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Der traurige Tod von Balguda

Schweren Herzens müssen wir den traurigen Verlust von Balguda mitteilen. Balguda kam 2012 im Alter von sechs bis sieben Monaten im Waisenhaus an. Er war von Touristen gefunden worden, die ihn laut schreien hörten und sahen, wie er allein und unbeholfen unterhalb des Aruba-Sees im Tsavo-East Nationalpark herumirrte. Die Keeper der Auswilderungsstation in Voi wurden informiert und konnten ihn am 20. April 2012 kurz vor Einbruch der Dunkelheit retten. Er verbrachte die Nacht in den Voi-Stallungen und wurde am nächsten Morgen zum Waisenhaus in Nairobi geflogen.

Balgudas erste Milch seit langemBalgudas Rettung
Der kleine Balguda im WaisenhausBalguda bei seiner Ankunft im Waisenhaus
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Startschuss für die DSWT Tsavo Hundestaffel

In den letzten Jahren hat sich der Einsatz von Hunden bei Anti-Wilderer-Einsätzen und bei der Strafverfolgung mit zunehmendem Erfolg bewährt, insbesondere beim Kampf gegen die Elfenbein-Wilderei in Afrika. Professionell ausgebildete Spürhunde sind nicht nur in der Lage illegale Wildtierprodukte aufzuspüren, wie zum Beispiel Elfenbein, das Horn der Nashörner und Buschfleisch. Sie können auch den Geruch von Waffen und Munition wahrnehmen und somit flüchtende Wilderer verfolgen.

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