Sonntag, 1. Mai 2016
Es war eine große Erleichtung, als über Nacht endlich 22mm Regen fiel. Obwohl es hätte mehr sein können, hat das wenigstens den Staub aus der Luft gewaschen und für ein wenig Abkühlung gesorgt. Wir können nun nur abwarten, ob es noch mehr Regen geben wird, oder ob das schon alles war. Wenn es nicht noch einmal regnet, steht uns eine sehr lange Trockenzeit bevor.
Die Waisen kamen gutgelaunt aus den Gehegen. Lemoyian tauschte morgendliche Begrüßungen mit Laragai aus, während Barsilinga direkt zu einem Felsen lief, um sich den Bauch daran zu kratzen. Auf dem Weg zu den Weidegründen trafen die Waisen auf Tomboi, der offenbar im Moment am liebsten allein herumstreift. Er hob seinen Rüssel, um die Waisen zu grüßen, und ging an ihnen vorbei ohne anzuhalten. Vuria, Teleki, Orwa und Garzi kollerten ihm zu. Die Waisen grasten den ganzen Tag über bei erträglichen Temperaturen nach dem nächtlichen Regen. Sie blieben in dem felsigen Gelände nördlich der Stallungen, und es war ein ruhiger Vormittag ohne besondere Vorkommnisse.
Zur Schlammbadzeit tranken sie ihre Milch und soffen Wasser, ehe sie zu den Weidegründen zurückkehrten. Obwohl es nicht sehr heiß war, pausierten die Waisen ein wenig und entspannten sich unter einem Baum. Später tat sich Vuria mit seinem Freund Garzi zusammen, während Bongo ein ganzes Stück abseits vom Rest der Gruppe graste. Am Abend schlossen sich Mutara, Kanjoro, Sities, Kainuk, Turkwel und Suguta den Waisen an.

Bongo grast
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