Nairobi Nursery März 2016

Dienstag, 1. März 2016
Heute war es früh am Morgen bereits sehr sonnig, und die Babys konnten sich ihren älteren Artgenossen recht zeitig draußen im Busch anschließen. Sie spielten alle schön miteinander. Nur Rapa hatte mit den älteren Mädchen zu kämpfen, weil diese ihn nicht zu den Kleinen lassen wollten. Immer wenn er sich einem von ihnen näherte, wurde er von Roi, Kamok, Dupotto, Mbegu oder Oltaiyoni wieder weggeschickt. Oltaiyoni war von allen am strengsten mit ihm und nahm ihre Aufgabe, die kleinen Babys zu beschützen, sehr ernst. Sie scheuchte ihn immer wieder zur Gruppe der älteren Jungs Balguda, Sokotei, Enkikwe und Olsekki, die in einigem Abstand zu den älteren Kühen mit den Babys grasten. Die Mädels blieben bis zur öffentlichen Besuchsstunde bei den Babys, dann mussten sie zur Fütterstelle aufbrechen, wo sie ihre Milch bekamen.
Murit ist wirklich ein sehr netter und höflicher Junge, und manchmal wird er von den anderen geärgert. Sogar die jüngeren, wie Lasayen und Godoma, schubsen ihn manchmal herum, obwohl er älter als sie ist! Heute bei der Besuchsstunde schob Godoma Murit von der Wassertonne weg, aus der er gerade soff. Später schubste Lasayen ihn von den Besuchern weg, mit denen er gerade spielte, sodass er beinahe hinfiel. Glücklicherweise waren die Zuschauer und ein Keeper zur Stelle und verhinderten, dass er ganz umfiel.

Rapa hat es nicht leicht mit den älteren Kühen

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Die Bedeutung von Elfenbeinzerstörungen

 

Kenia war 1989 das erste Land, das seinen Vorrat an konfisziertem Elfenbein verbrannt hat. Die Botschaft, die das Land damit an die Welt gab, war, daß der Geldwert, der damit in Flammen gesetzt worden war, nichts zählt im Vergleich zu dem Leben von Elefanten. Kenia hat damit den Wilderern den Kampf angesagt, der Welt ein klares Nein zum Elfenbeinhandel erklärt und dem Schutz der Elefanten hohe Priorität gegeben.

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Kenia verbrennt 106 Tonnen Elfenbein

Kenia verbrennt 106 Tonnen Elfenbein

Vernichtung der bisher größten Einzelmenge illegaler Stoßzähne

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München, 27. April 2016
Im Beisein von Weltstars wie Nicole Kidman, Leonardo DiCaprio und Elton John werden am kommenden Samstag (30. April) in Nairobi 106 Tonnen illegales Elfenbein öffentlich verbrannt. Es wird die größte je auf einmal vernichtete Menge Elfenbein sein. Damit setzt Kenia zum wiederholten Male ein- deutliches Zeichen im Kampf gegen die organisierte Wilderei und den illegalen- Handel mit Elfenbein. Anlass ist ein historisches Gipfeltreffen zum Schutz von- Elefanten Ende des Monats in Kenias Hauptstadt.

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Foto (c) Sheldrick Wildlife Trust

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Die Rettung von Galla

Der 21. März war ein besonders schwieriger Tag für uns. Zuerst wurden wir benachrichtigt, dass zwei verwaiste Elefantenbabys an verschiedenen Enden des Landes gerettet werden mussten. Eines war in einen Brunnen im Namunyak-Schutzgebiet in Nordkenia gefallen, und das andere war vermutlich ein Opfer von Wilderei im Tsavo East Nationalpark geworden, nicht weit von dem großen Felsplateau namens „Sobo“ nahe der Ostgrenze des Parks. Als ob das noch nicht genug wäre, erhielten wir kurz darauf die bestürzende Nachricht, dass einer unserer Keeper der Voi-Auswilderungsstation ganz plötzlich zusammengebrochen und gestorben war, während er mit den Elefantenwaisen draußen im Busch war. Es zeigt das immense Pflichtgefühl und die Professionalität unseres Teams, dass sie es trotzdem schafften, sehr effektiv und effizient die Rettung des jungen Kalbs zu organisieren, obwohl sie gerade erst auf so unerwartete und schockierende Weise einen Kollegen verloren hatten.

 

 

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Die Waisen im März

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2016

Der März war unglaublich heiß, so heiß, daß selbst Elefantenwaisen, die sich sonst nie in die Suhle trauten, jetzt keine Alternative mehr zur Abkühlung hatten. Kauro, Kamok, Balguda und Murit zum Beispiel würden sich ohne guten Grund nie ins Schlammbad trauen. Aber diesen Monat haben sie sich mit Wasser bespritzt und im kühlenden Schlamm gewälzt! Die öffentlichen Besucherstunden waren diesen Monat sehr unterhaltsam, denn die Waisen waren im kühlen Naß besonders ausgelassen. Alamaya mag es nach wie vor, nichtsahnende Besucher mit Schlamm zu bespritzen, während Godoma völlig im Schlamm untertaucht bis nur noch der Rüssel wie ein Schnorchel herauslugt. Ngilai besuhlt sich am liebsten zuerst komplett mit Schlamm, bevor er am Absperrseil auf- und abrennt und die Besucher besudelt. Ndotto und Lasayen unterhalten die Schulkinder und anderen Besuchern am besten, indem sie aufeinander steigen und die verrücktesten Posen einnehmen, bis die Besucher vor Freude ausflippen. „Die Waisen im März“ weiterlesen