Bilder von der Mahnwache von Rettet den Regenwald e.V. und REA e.V. zum Weltelefantentag am 12.8. vor der Chinesischen Botschaft in Berlin

Auch in Berlin waren am Weltelefantentag 2015 Elefantenfreunde vor der Chinesischen Botschaft aktiv und wiesen auf die drohende Ausrottung der afrikanischen Elefanten durch die Wilderei und den Elfenbeinhandel, besonders in China, hin. Die Petition von Rettet den Regenwald e.V. haben inzwischen über 160.000 Menschen unterschrieben.

Bitte unterschreiben Sie auch die Petition von REA e.V. mit dem Ziel, Einfluss auf die CITES-Artenschutzkonferenz 2016 zu nehmen!

 

(Fotos: Christine Denck)

 

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Ithumba Juli 2015

Mittwoch, 1. Juli 2015
Nachdem sie nicht ins Gehege gelassen wurde, beschloss Chyulu, trotzdem nicht weit von den Stallungen weg zu gehen und verbrachte die Nacht direkt vor den Gehegen. So wollte sie sicherstellen, dass sie die Erste ist, die sich am Morgen um Lemoyian kümmern konnte. Als sich die Tore öffneten, ging sie direkt in das Gehege, um Lemoyian abzuholen. Laragai kam mit einem Zweig im Mund heraus, während Orwa und Bongo einander begrüßten, indem sie ihre Rüssel umschlangen.
Später forderte Kainuk Teleki zu einem Kräftemessen heraus. Orwa, der in der Nähe stand, eilte Teleki zu Hilfe. Obwohl sie ein Mädchen ist, zeigte Kainuk den beiden, dass sie keine Chance gegen sie hatten. Sie nahm sich furchtlos einen nach dem anderen vor und schließlich ergaben sich die beiden Jungs.
In den Weidegründen graste Chyulu mit ihrem Liebling Lemoyian, während Shukuru sich mit Laragai zusammenschloss. Zur Schlammbadzeit gab es jede Menge Aktivitäten. Kithaka, Barsilinga und Lemoyian, die bisher immer das Schlammloch boykottiert hatten, waren heute die Ersten, die ins Wasser gingen! Später schloss sich ihnen der Rest der Gruppe an. Die Ex-Waisen Yatta, Yetu, Wendi, Rapsu, Zurura, Madiba und Tomboi kamen am Schlammloch kurz dazu, brachen aber nach dem Bad gleich wieder auf. Shukuru teilte sich einen Kratzbaum mit Kithaka.
Am Nachmittag grasten die Waisen im Kanziku-Gebiet, wo Teleki und Vuria einige Zeit mit einem Kräftemessen verbrachten, das erst endete, als Vuria aufgab. Am Abend tauchten Yatta und ihre Herde an den Stallungen auf, wo sich Chyulu ihnen wieder anschloss, nachdem sie die Babys nach Hause begleitet hatte.

Lemoyian frisst mit Chyulu

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Nairobi Nursery Juli 2015

Mittwoch, 1. Juli 2015
Die Waisen kamen gutgelaunt aus den Gehegen und fanden sich zum Spielen zu Paaren zusammen, bevor sie in den Busch gingen. Murit spielte mit Kamok, Dupotto mit Mbegu und Boromoko mit Mwashoti. Die älteren Mädchen jagten herum und tröteten aufgeregt. Nach den Spielen begannen die Waisen ihren Tag im Busch. Kurz vor der öffentlichen Besuchsstunde erhielten wir einen Anruf von Lewa Downs: ein Waise musste gerettet werden. Das Kalb war in einen Brunnen im Sera-Schutzgebiet gefallen. Ein Rettungsteam wurde zusammengestellt und kam kurz vor 15 Uhr am Sera Flugfeld an. Das Kalb war bereits auf der Ladefläche eines Landcruisers festgebunden. Es bekam medizinische Hilfe für die Verletzungen, die es sich beim Sturz in den Brunnen zugezogen hatte. Dann wurde das Baby in das Flugzeug geladen und nach Nairobi zurückgeflogen, wo es kurz vor 17 Uhr ankam. Das junge Kalb war sehr erschöpft und verwirrt nach dieser Erfahrung, und wir ließen es sich ausruhen.
Heute konnte Tusuja am Nachmittag mit den anderen Waisen in den Busch. Mbegu und Kauro eskortierten ihn aus seinem Gehege und brachten ihn zum Rest der Gruppe. Im Busch kümmerten sich Arruba, Mashariki, Oltaiyoni, Mbegu und Roi liebevoll um ihn. Sie wichen nicht von seiner Seite, weil sie ihn alle besser kennenlernen wollten. Embu und Rorogoi waren nicht so nett und versuchten, ihn zu schubsen. Rorogoi stieß ihn einmal zu Boden. Er wurde daraufhin gleich von Arruba bestraft, die ihn und Embu verjagte.

Tusuja mit einem Keeper

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Schüsse am Münchner Stachus zum Weltelefantentag

Der Karlsplatz Stachus ist einer der belebtesten Plätze in München, aber Geräusche wie Elefantentrompeten, Schüsse und Kettensägenmotoren sind dort etwas so Ungewöhnliches, daß die Leute stehenblieben, um zu schauen, was hier los war.

 

Nun ja, WIR waren es, die die Geräusche verursacht haben.

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Eigentlich auch unübersehbar mit unserer Demo-Aufstellung für den Welt-Elefantentag, der seit 2012 jährlich am 12. August stattfindet, um an die dramatische Lage zu erinnern, in der sich die Elefanten gegenwärtig befinden und um aufzurufen, gemeinsam die Wilderei zu bekämpfen.

 

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Es waren rund 60 Menschen, die sich zu unserer Demonstration am Stachus eingefunden haben und die der gewaltigen Hitze des Hochsommertages trotzten, voll im Einsatz für die Elefanten.

 

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Gemeinsam haben wir sehr viele Menschen informiert und (so hoffen wir) auch auf unsere Seite gezogen, mit ausdrucksvollen Bannern und Plakaten, mit dem Verteilen von unzähligen Flyern, und mit der Erreichung von über 250 neuen Unterschriften auf die REA-Petition für das absolute Elfenbeinhandelsverbot. Großzügige Spenden in unserer Kasse für unsere Elefantenschutzprojekte in Afrika – bestätigten ebenfalls den Erfolg, den wir mit der Aktion hatten.

 

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Der große Haufen Papierstoßzähne vor einem Grabstein mit der beklemmenden Aufschrift, die das Aussterben der Elefanten im Jahr 2025 bedauert, weil sie von uns nicht genug geliebt worden sind, waren ebenfalls eindrucksvolle Symbole, die viel Beachtung fanden.

 

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Am meisten Beachtung jedoch fand unser kleines Schauspiel, das wir einige Male wiederholten und das den Umstehenden höchst lebendig den täglichen Elefantenmord vor Augen führte, der jeden Tag 100 mal in Afrika passiert und das auch die Gründe zeigte, warum so etwas überhaupt passieren kann. Symbolisch wurde ein Elefant erschossen, seine Stoßzähne vom Wilderer abgesägt, an Asiaten verkauft und die Polizei bekam Schiergeld. Das zurückbleibende, trauernde Elefantenwaisenkind wurde in ein Waisenhaus gebracht.

 

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Unser Sprecher – Thomas Töpfer, der Vorsitzende unseres Vereins Rettet die Elefanten Afrikas e.V. – erklärte dem staunenden Publikum alle Zusammenhänge.

 

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Ganz toll war das Mitwirken der Aktivisten von Animals United e.V., die mit ihrem Flashmob viel Aufmerksamkeit für die Elefanten erregten.

 

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Ein ganz großes Dankeschön an die Aktivisten, die so bereitwillig und unkompliziert an unserer Seite für die Elefanten gekämpft haben!

 

Zum Abschluß der Demo fand eine symbolische Elfenbeinzerstörung unter Einbeziehung des Publikums statt.

 

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Um eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen, braucht es viele, viele hilfreiche Hände.

 

Seien Sie dabei, wenn wir wieder eine Veranstaltung planen– oder kontaktieren Sie uns, wenn Sie selbst einen Event organisieren möchten!

 

Die Elefanten brauchen Sie!

 

Birgit Hampl, REA München

Die Rettung von Rapa

Am 1. Juli erhielt der DSWT einen Bericht aus dem Sera-Schutzgebiet: Samburu-Scouts hatten ein junges Kalb aus einem der vielen Brunnen der Gegend Kisima Hamsini gerettet. Der Babyelefant war hineingerutscht während sich die Herde um den Brunnen drängelte, um Wasser zu saufen. Da es viele Viehzüchter in der Gegend gibt, bleiben die Elefanten dort nicht sehr lange. Sie saufen häufig nachts, während sie zu fruchtbareren Gegenden wandern.

 


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