Die Rettung von Alamaya

Am späten Nachmittag des 17. März 2015 erhielt Angela einen Anruf von KWS-Veterinäroffizier Dr. Limo, dem Chef der vom DSWT finanzierten mobilen Tierarzt-Einheit in der Maasai Mara. Er berichtete von einem verwaisen Elefanten im Purungat-Gebiet bei der Mara-Brücke, innerhalb des Maasai Mara Schutzgebiets. Die Wildhüter des Mara Schutzgebiets beobachteten das Kuhkalb schon eine Weile und es schien nun klar zu sein, dass es allein ist, denn es war sogar schon von Hyänen angegriffen worden. Das Schicksal ihrer Herde und ihrer Mutter und warum sie alleingelassen wurde, bleibt im Dunkeln.

Alamayas erster Tag

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Das zweite wildgeborene Kalb von Ex-Waise Edie. Baby Eden

Ex-Waisen Edie wurde 1999 aus dem Namunyak-Schutzgebiet in Nordkenia gerettet, nachdem sie in einen Brunnen gefallen war. Offenbar hatte ihre Familie lange darum gekämpft, ihr verlorenes Kalb zu retten. Da dieser Brunnen aber häufig von den Viehzüchtern der Gegend benutzt wurde, um ihre Tiere zu versorgen, verließ die Herde die Stelle bei Tagesanbruch und musste das Baby zurücklassen. Edie bedeutet „dort drüben“ in Samburu. Sie kam im zarten Alter von 4 Monaten ins Waisenhaus und wurde dort aufgezogen. Ihre ersten Monate waren schwierig, da sie sehr um ihre verlorene Familie trauerte. Sie wurde zur Auswilderungsstation nach Voi im Tsavo-East Nationalpark gebracht und wurde schließlich als Ex-Waise ein etabliertes Mitglied der ansässigen wilden Elefantenpopulation und lebt nun ein völlig wildes Leben. Sie ist sehr eng mit der Leitkuh der Ex-Waisen-Herde Emily befreundet.

 


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Offener Brief an EU-Kommissar Vella und die Umweltminister der EU-Staaten und die schnelle und positive Reaktion

Im Kampf für ein globales Handelsverbot für Elfenbein, welcher der einzige Weg ist, die Grauen Riesen von der Ausrottung zu schützen, haben wir eine Aktion unterstützt, die zunächst die Situation in den EU-Staaten im Bezug auf Elfenbeinhandel verbessern soll.

 

REA unterzeichnete einen offenen Brief im Namen von 41 Nicht-Regierungs-Organisationen an den EU-Kommissar Karmenu Vella und die für CITES verantwortlichen Ministerinnen und Minister der Europäischen Union.
Übersetzt aus dem englischen Original:

Courrier-commun-UE-export-ivoire-brut_001

 

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Voi Februar 2015

Sonntag, 1. Februar 2015
Die Waisen begannen ihren Tag damit, fröhlich zusammen zu spielen und voller Tatendrang in den Busch und zu den Weidegründen zu gehen. Als sie am Fuß des Mazinga-Berga ankamen, hielten Mzima und Tassia an, um ihre Hintern an einem der riesigen Granitfelsen zu kratzen, die überall an den Hängen zu finden sind. Danach schlossen sie sich ihren Freunden beim Grasen an, das sie langsam in nördliche Richtung führte. Mittags kamen sie beim roten Schlammloch an. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, soffen alle Waisen aus Pandas Gruppe frisches Wasser aus den Tonnen und sprangen dann in den dicken Matsch. Sie genossen das Schlammbad sehr. Ishaq-B sprang spektakulär in das Wasser, bevor die älteren Waisen aus Lesanjus Herde das Matschloch mit ihren Aktivitäten belagerten. Alle hatten viel Spaß. Lesanju schubste allerdings Bada von Wasessa weg, die sich zum Spielen hingelegt hatte. Wasessa bemerkte, was passiert war und stand auf, doch Lesanju blockierte ihr den Weg zu Bada. Also ging sie zu Mudanda und spielte stattdessen mit ihr. Rombo, Dabassa und Layoni spielten lange Zeit im Wasser. Sie wollten gar nicht herauskommen, schlossen sich aber schließlich doch ihren Artgenossen beim Grasen an.

Ishaq-B bei einem spektakulären Sprung ins Wasser

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Umani Springs Februar 2015

Sonntag, 1. Februar 2015
Nach der morgendlichen Milchfütterung eilten die Waisen sehr schnell hinaus, um etwas zu fressen zu finden. Jasiri, Ngasha und Lima Lima gingen hinter ihren Keepern her und folgten auf dem Weg, den sie auswählen würden. Sie gingen zu den Weidegründen beim Umani-Hügel. Dort sah es allerdings sehr trocken aus und es gab nur wenige frische Zweige, die die Babys genießen konnten. Der Hügel ist voll von wilden Elefanten von den Chyulu-Bergen und aus Amboseli, da Umani der letzte Ort ist, der in diesen trockenen Monaten noch genug Wasser und einiges grünes Futter hat.
Nachdem sie dort gegrast hatten, gingen die Waisen hinunter zum Schlammbad. Es war sehr heiß und sie waren sehr durstig nach Milch und Wasser. Nachdem sie ihre Flasche geleert hatte, hatte Lima Lima mit einem Juckreiz zu kämpfen und sie kratzte sich an einem Pfosten. Sie versuchte dabei, die Zecken zu zerquetschen, während sie auf die anderen Waisen wartete, damit diese mit ihr zusammen schlammbadeten. Quanza und die Jungs gingen zum Staubbad und hatten dort viel Spaß. Jasiri bekam dabei Staub in die Augen und wischte sich mit dem Rüssel darin herum. Sonje ging zu ihm hinüber, um herauszufinden, was los war, konnte ihm aber dabei nicht helfen.

Sonje und Quanza grasen zusammen

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