REA informiert in der Zoologische Staatssammlung in München

Zoologische Staatssammlung München

– REA-Stand am Tag der Offenen Tür –

15. November 2014

 

 

Die Zoologische Staatssammlung in München (ZSM) zählt zu den bedeutendsten naturkundlichen Archiven. Sie ist eine der weltweit größten Forschungssammlungen, und nur einmal im Jahr am Tag der Offenen Tür stehen alle Magazine der Öffentlichkeit zu Besichtigung offen, was regelmäßig über 3.000 Besucher ins Haus lockt.

 

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Südafrika, Krüger Nationalpark: Interessante Forschungen!

Es wird kein weiteres Culling der Elefanten im Krüger NP mehr geben. (Culling ist das Erschießen von Elefanten wegen „zu großer“ Populationen.) Der Grund ist, daß neue, „natürliche“ Methoden, die Elefantenzahlen zu regulieren, die Vermehrungsrate auf nur 2 % (anstelle von früher 6,5 %) verringert haben. Man ist jetzt soweit, einzusehen, daß es nicht darum geht, die Populationszahlen zu kontrollieren, sondern die natürlichen Prozesse Einfluß nehmen zu lassen, unter Berücksichtigung z.B. wo Elefanten Zeit verbringen und was sie tun, wenn sie an bestimmten Plätzen sind. Culling hat nicht funktioniert, um die Auswirkung von Elefanten auf bestimmte Gegenden (gemeint sind Landschafts-/Baumzerstörungen) zu regeln. Die neue Methode, natürliche Prozesse zu imitieren, scheint viel besser zu funktionieren. Diese natürliche Methode besteht hauptsächlich darin, den Elefanten nur limitierten Zugang zu Wasserlöchern zu gewähren. (Dazu muß man sagen, daß in Südafrika die Nationalparks alle umzäunt sind, so daß die Elefanten nicht migrieren können und deshalb der Mensch eingreifen muß, indem er z.B. in Dürrezeiten Wasser künstlich zugibt. Weitere Info zum Thema „Zuviele Elefanten im südlichen Afrika?“ unter http://graueriesen.jimdo.com/elefanten-elephants/zuviele-elefanten-im-südlichen-afrika/)

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China plündert Simbabwes Elefantenbabys

China plündert Simbabwes Elefantenbabys

 

SIMBABWE: – Naturschützer haben eine Kampagne gestartet, um die Ausfuhr von Elefantenbabys nach China, die anscheinend im Hwange Nationalpark gefangen wurden, zu stoppen.

 

Die Petition der Naturschützer, unter Leitung von Johnny Rodrigues, dem Direktor der „Zimbabwe Conservations Taskforce“, hatten seit gestern mehr als 10.000 Menschen unterzeichnet, sie wollen jedoch mehr als eine Million Unterschriften erreichen.

 

Internationalen Medienberichten zufolge befinden sich mehr als 30 wilde Elefantenbabys in Bomas im Hwange Nationalpark bis die Genehmigung für den Transport über Land nach Maputo und die Verschiffung nach China vorliegt.

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Die einheimische Korruption tötet Afrikas Nashörner und Elefanten

Die einheimische Korruption tötet Afrikas Nashörner und Elefanten

Foto: Das Bild, das am 24. Juni 2014 zur Verfügung gestellt wurde, zeigt eine am 19. Juni 2014 grasende Elefantenherde im Kasigau Wildtier-Wanderkorridor zwischen Tsavo Ost und Tsavo West, der durch das Projekt – Wildlife Works – geschützt wird, Kenia, 19. Juni 2014. EPA/DANIEL IRUNGU

 

Die Wilderei und der Wildtierhandel haben in ganz Afrika das Niveau einer Pandemie erreicht, eine steigende Anzahl von Arten ist noch während unseren Lebzeiten vom Aussterben bedroht.- 

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Obwohl diese Krise – chronisch verursacht durch den Mangel an nachhaltigen wirtschaftlichen Alternativen und der wachsenden Nachfrage nach Wildtier-Produkten wie Elfenbein und das Horn von Nashörnern – sehr komplex ist, wird diese Multi-Milliarden-Dollar-Industrie in mehreren Afrikanischen Ländern durch Bestechung und Korruption auf allen Regierungsebenen vorangetrieben.

Auch eine nur oberflächliche Zusammenfassung der negativen Auswirkungen dieser Entwicklung liest sich sehr deprimierend:

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Die Rettung von Roi

Am 22. Oktober kontaktierte uns Richard Roberts vom Mara Elephant Project und erzählte uns vom Schicksal eines jungen milchabhängigen Kalbs. Es ist ungefähr 10 Monate alt und seine Mutter wurde an diesem Tag tot auf einer Ebene in der Massai Mara aufgefunden. Nähere Untersuchungen der Mutter zeigten, dass sie gewildert wurde und an einer vergifteten Speerwunde an ihrer Wange gestorben war.
Sie war noch einen Tag vorher glücklich grasend mit ihrem kleinen Baby von einem Touristen fotografiert worden, beide gesund und zufrieden.

Das Kalb unter seiner MutterMutter und Kind

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