Die Sorgen und Nöte von Ziwa

Die erste schreckliche Prüfung im Leben Ziwas war, als seine Mutter von einer mysteriösen Krankheit niedergestreckt wurde, der sie trotz Behandlung durch die Tierarzteinheit des DSWT und KWS erlag. Nachdem sie so schwach wurde, dass sie schließlich in einem Wasserloch zusammenbrach, wurde die schwere und traurige Entscheidung getroffen, sie einzuschläfern, um ihr weiteres Leiden zu ersparen und ihr zweijähriges Kalb Ziwa zu retten, der mutig seine leidende Mutter bewachte. Der trauernde Ziwa wurde zum Waisenhaus gebracht, wo er sich anderen geretteten Waisenelefanten anschloss. Da er schon etwas älter war, wurde er schon nach wenigen Monaten zur Auswilderungsstation in Ithumba im nördlichen Tsavo gebracht, um die Reise zurück in die wilden Elefantengesellschaften anzutreten.

Ziwa bewacht seine kranke MutterZiwa in Sicherheit im Waisenhaus

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Ithumba Oktober 2014

Mittwoch, 1. Oktober 2014
Sugutas Gruppe kam in Gesellschaft von sechs wilden Elefanten am frühen Morgen zu den Stallungen, um etwas Wasser zu saufen. Um 6 Uhr wurden die Waisen herausgelassen, und nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, ging Garzi direkt zu seinem Lieblingskratzfelsen und ließ danach auch Orwa daran kratzen.
Wenig später kamen auch Mulikas, Yattas und Lualenis Gruppe an und schlossen sich den Waisen eine Weile an, ehe Mutara diese zu den Weidegründen führte. Vorher aber fraß Kainuk in der Nähe vor Orwa, während Orwa sein Ohr kratzte. Kainuk steckte ihren Rüssel in Orwas Mund und erzählte ihm etwas.
Auf dem Weg zum Schlammbad führte Bongo die Waisen an, doch er wurde von Teleki überholt, der auf einem Stock herumkaute. Als die Waisen dort amkamen, wurden sie von insgesamt 70 Ex-Waisen und wilden Elefanten begrüßt. Da war nicht mehr viel Platz für die Waisen und nur Bongo, Laragai, Narok und Orwa waren mutig genug, zu den wilden Elefanten ins Matschloch zu gehen. Mutara und Kanjoro versuchten, sich den wilden Bullen an der Tränke anzuschließen, doch sie wurden verscheucht. Orwa und Narok legten sich eine Weile im Wasser hin und hatten danach ein freundliches Kräftemessen, bei dem Orwa stand, während Narok noch immer lag. Sities kam an einer vorstehenden Wurzel vorbei und versuchte, sie herauszuziehen, scheiterte aber.
Nach dem Schlammbad kratzte sich Bongo, ehe er seinen Freunden folgte, die schon wieder zu den Weidegründen zurückgingen. Am Nachmittag fand es Orwa sehr heiß und er suchte Schutz unter einem Baum; er kam erst wieder hervor, als er das Gefühl hatte, dass es kühler geworden war.

Garzi kratzt sich

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Umani Springs Oktober 2014

Mittwoch, 1. Oktober 2014
Nach einer langen und kühlen Nacht zeigte Murera den Babys, wo sie den Tag beginnen sollten. Auf dem Weg zu den Weidegründen musste Quanza anhalten und sich an einem umgefallenen Baum kratzen, bevor sie auch nur einen Schritt weiterlaufen konnten, denn die Zecken störten sie sehr. Zongoloni beobachtete Quanza beim Kratzen und suchte sich unterdessen ein paar weiche Blätter zum Fressen. Als die Waisen schließlich im Busch angekommen waren, trafen sie auf einige Buschböcke (Schirrantilopen), die sich hingelegt hatten und neben einer Gruppe Paviane entspannten. Als Lima Lima sie sah, gestikulierte sie Sonje zu, flüsterte etwas und dann rannten alle Waisen los, um die Paviane zu verjagen. Die Buschböcke verschwanden dann auch gemeinsam mit den Affen.
Beim Wasserloch spürten alle Waisen das heiße sonnige Wetter und wälzten sich energisch. Quanza vergrub ihren Hintern tief im Matsch. Nach dem Schlammbad gingen sie direkt in den Schatten der Bäume und stellten sich dort in einer Reihe auf, als ob sie abgezählt werden sollten.

Murera geht vorneweg

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Voi Oktober 2014

Mittwoch, 1. Oktober 2014
Es war ein wunderbarer Start in den Tag, als alle Waisen gutgelaunt aus ihren jeweiligen Gehegen kamen und sich auf einen neuen Tag im Busch freuten. Die jüngeren, milchabhängigen Waisen rannten, um schnell ihre morgendliche Milchflasche zu leeren, während Lesanjus Gruppe älterer Waisen etwas Luzernenheu fraß. Die beiden Neuankömmlinge Bada und Sorka bekamen ihre Milch in ihrem Stall, ehe sie sich für das Zusatzfutter aus Luzernenheu und Kopra den Anderen anschlossen. Mbirikani war heute gierig und wollte ihr Luzernenheubündel nicht mit Sorka teilen; sie blockierte ihr einfach den Weg dorthin. Sorka ging stattdessen zu Sinya, die ihre Gesellschaft zu schätzen wusste. Bada bekam sehr viel Aufmerksamkeit und Liebe von Lesanju und Lempaute. Beide standen neben ihm und legten ihre Rüssel liebevoll auf seinen Rücken, während sie mit ihm kommunizierten.
Den Tag verbrachten sie auf dem Mazinga-Berg und genossen auch das Mittagschlammbad. Es war heute sehr heiß.

Mbirikani bei den Stallungen

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