Die neue Auswilderungsstation im Kibwezi-Wald in der Nähe des Chyulu-Nationalparks

Mit einer ständig wachsenden Herde von Waisenelefanten, um die sich der David Sheldrick Wildlife Trust kümmert, ist eine unserer größten Sorgen, wie wir diesen Elefanten eine sichere Zukunft bieten können – insbesondere in Zeiten, in denen der Druck auf und die Konflikte in Elefantenlebensräumen besonders hoch sind. Dürren sind weit verbreitet und die Wilderei ist noch immer eine große Bedrohung im ganzen Land. Die Zukunft macht uns insbesondere bei den Waisenelefanten Sorgen, die durch frühere Verletzungen körperlich weniger fähig sind, mit den harten Umweltbedingungen Tsavos umzugehen. Diese Verletzungen stammen aus dem Konflikt zwischen Menschen und Tieren und sind Grund oder Folge der Verwaisung dieser Babys.

Die Waisen in IthumbaElefantenherden in Tsavo

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Unterstützung für die Elefanten vom Mwalunganje-Schutzgebiet und von den Shimba Hills

Während der David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) sich auf den Schutz der Elefantenpopulation im gesamten Tsavo Naturschutzgebiet konzentriert, gibt es noch viele weitere entscheidende Lebensräume und Wanderkorridore für Elefanten, die durch das Vordringen der Menschen, die Zerstörung des Lebensraums und die Wilderei bedroht sind. Eins dieser bedrohten Ökosysteme ist das Mwalunganje-Elefanten-Schutzgebiet in den Shimba Hills, das inmitten eines Küstenwaldes am Rande des Indischen Ozeans an Kenias Südküste liegt. Der DSWT hat bereits eine Verbindung zu dieser wunderschönen Umgebung. Als David Sheldrick das Gebiet einst erkundete, überflog und entdeckte er dabei einen verborgenen Wasserfall innerhalb des heutigen Shimba Hills Nationalreservats und später wurde der Wasserfall nach ihm benannt – die „Shedrick-Fälle“.

 

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Der Sheldrick-Wasserfall

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Die Waisen im Februar

Monatsbericht für die Voi-Gruppe: Februar 2014

Die morgendliche Luzerne-Fütterung ist eine echte Herausforderung! Die Elefanten werden dann immer gierig und schubsen sich gegenseitig. Besonders Wasessa, und die Keeper haben alle Hände voll zu tun, dass jeder seinen fairen Anteil bekommt. Die jüngeren Waisen wie Mbirikani (die wegen einer Fußverletzung immer noch schwächelt), Naipoki, Kihari, Ishaq-B, Mudanda und Panda sind zuerst dran. Danach kommt die mittlere Altersgruppe und schließlich die Ältesten an die Reihe. Die werden erst aus ihrem Gehege gelassen, wenn alle anderen fertig gefressen haben. Es ist rührselig, dass sogar die große Wasessa den Anweisungen der Keeper ohne Murren Folge leistet, und dass obwohl es ein Kinderspiel für sie wäre, sie mit einem Rüsselschwenk umzuwerfen. Wenn sie besonders drängelig ist, schicken die Keeper sie sogar in eine „Auszeit“, ganz so, wie es auch die älteren Elefanten machen würden. Und selbst, wenn das bedeutet, dass sie ihr Lieblingskalb Mudanda zurücklassen muss, folgt sie den Keepern auf’s Wort.

 

Emilys Herde hatte diesen Monat fast täglich Kontakt mit den Waisen. Sie kommen entweder morgens (zur Fütterung natürlich!) oder kurz danach, um sich über die Reste herzumachen. Danach leisten sie den Waisen meist beim Grasen im Park Gesellschaft oder suhlen sich mittags mit ihnen im Schlamm. Laikipia und seine Freunde kamen einmal gemeinsam zur Suhle und ein anderes Mal war es eine der Splittergruppen aus Emilys Herde.
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Waisenelefant Mbirikani aus großer Gefahr gerettet

Am 12. März 2014 rief ein bestürzter Joseph Sauni, der Chef-Keeper der Voi-Einheit, bei Angela Sheldrick an und berichtete, dass Mbirikani über Nacht von den Ex-Waisen des Trust und wilden Elefanten entführt worden war und die Keeper sie bis 11:30 Uhr am nächsten Tag noch nicht wiedergefunden hatten. Sie hatten die zwei Bullen aufgespürt, mit denen sie zuletzt gesehen worden war, doch Mbirikani war nicht mehr bei ihnen.

Mbirikani an den Voi-StallungenAndere Herden wurden gesucht
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Voi Februar 2014

Samstag, 1. Februar 2014
Die Waisen begannen ihren Tag mit einem reichhaltigen Frühstück aus Milch, Kopra und Zusatzfutter. Naipoki, Panda, Mbirikani, Mudanda, Ishaq-B und Kihari waren die Ersten, gefolgt von Kenia und ihrer Gruppe. Lesanju und die älteren Waisen kamen erst später. Nach dem Frühstück spielten sie alle zusammen. Dabassa und Kivuko, die sich eigentlich gar nicht ausstehen können, verwickelten sich in ein Kräftemessen, das fast zehn Minuten dauerte und das erste Mal von Dabassa gewonnen wurde. Kenia und Ndii durften auf die kleine Mudanda aufpassen, die auf dem Gelände herumspazierte, während ihre eigentlichen Aufpasser Wasessa und Lesanju frühstückten.
Die Waisen verbrachten die meiste Zeit des Vormittags damit, am Fuß des Mazinga-Bergs zu grasen. Zum Mittag gingen die milchabhängigen Waisen, angeführt von Naipoki, zur Futterstelle. Danach gesellte sich Lesanjus Gruppe für das Schlammbad zu ihnen. Sie badeten nur kurz und Sinya führte sie direkt danach zum Grasen zurück. Mbirikani durfte abends die gesamte Einheit zu den Stallungen zurückführen.

Die Voi-Waisen genießen das Kopra

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