Voi August 2013

Donnerstag, 1. August 2013
Eine Gruppe ansässiger Paviane ist jeden Tag am frühen Morgen vor Ort, wenn die Waisen ihr Luzernenheu und Kopra bekommen. Die jungen Bullen Taveta, Tassia, Rombo und Layoni teilen sich die Aufgabe, die Paviane auf Abstand zu halten und werden manchmal von der kleinen Panda unterstützt, die gerne an dem Spaß teilhaben möchte.
Lesanju führte die Waisen heute in den Busch hinaus. Tassia, Mzima, Layoni und Kivuko kletterten den Berg weiter hinauf als die anderen.
Da es ein kühler Tag war, gibt es vom Schlammbad nicht so viel zu berichten.

Tassia verjagt einen Pavian

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Nairobi Nursery August 2013

Donnerstag, 1. August 2013
Der Monat begann mit der Rettung eines jungen anderthalbjährigen Waisenbullen aus der Masai Mara, der später Olkishi genannt wurde. Olkishi ist das Masai-Wort für „Waise“. Er war offensichtlich einige Zeit ohne seine Mutter und war sehr unterernährt. Obwohl er sehr schwach war, war er verständlicherweise sehr aggressiv. Wir nehmen an, dass er ein weiteres Opfer der Wilderei ist.

Olkishi bei der Ankunft

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Die Waisen im Juli

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juli 2013

Wir hattten im Juli mehrere Neuzugänge; es wurden ein paar neue Ställe gebaut und die Nursery füllte sich rasch. Am 11. Juli wurde ein junger Bulle aus Gazi im Norden von Tsavo-Ost gebracht, Garzi genannt und im Stall neben Laragai untergebracht, die sehr dabei geholfen hat, ihn zu trösten und zu beruhigen. Am 20. Juli wurde das auf tragische Weise verwaiste Baby Karibu von einer der Farmen um Tsavo nach Nairobi transportiert. Sie war schon bei ihrer Ankunft so stark geschwächt, dass auch eine Infusion keine Besserung mehr brachte. Das Kälbchen starb zwei Tage später und es gab kaum Zeit zum Trauern, da schon das nächste Baby in desolatem Zustand eintraf. Das acht Monate alte Kalb war am Vorabend von den Keepern in Voi geborgen und für eine Nacht in den Voi-Stallungen untergebracht worden. Sein Zustand war herzerweichend: es konnte weder das linke Vorder- noch Hinterbein bewegen und fiel jedes Mal, wenn es seine Retter abwehren wollte, auf sein Gesicht. Es war furchtbar mit anzusehen, wie viel Angst und Terror sich in seinen Augen spiegelte. Das Kälbchen war Opfer eines mysteriösen Unfalls auf der gefürchteten Taita-Ranch an der Grenze zu Tsavo geworden, seit langer Zeit ein Schwerpunkt für Wilderei.

 

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Trauer im Waisenhaus in Nairobi

Mit tiefster Trauer und großem Schmerz müssen wir den Tod unseres geliebten Waisenhaus-Babys Ajabu bekanntgeben. Ajabu wurde am Tag ihrer Geburt, den 4. April 2013 alleine in der Nähe des Park-Flugfelds von Tsavo-East gefunden. Bei ihrer Ankunft bekam sie eine Infusion Elefantenplasma, da es unwahrscheinlich war, dass sie von der ersten Milch ihrer Mutter profitieren konnte. Diese frühe Milch enthält Antikörper, die essentiell für das Überleben des Kalbs sind. Danach gedeihte sie gut, trank ihre Milch Tag und Nacht, wann immer sie welche bekam. Sie wurde gewissenhaft vor dem kühlen Wetter geschützt, indem sie immer eine warme Decke umgebunden bekam.

Ajabu staubbadet– – Ajabu spielt mit dem Wasserschlauch

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