Die Rettung von Kamok

Früh am Morgen des 8. September erhielt Angela Sheldrick einen Anruf von Batian Craig, dass ein neugeborenes Kalb offenbar einfach in das Kiparo Boma auf dem Ol-Pejeta Naturschutzgelände in Laikipia gelaufen war. Das Kalb war neugeboren, sehr wackelig auf den Beinen und offenbar auf der Suche nach Futter und Geborgenheit. Seltsamerweise waren keine Elefanten mehr in der Nähe.

Kamok
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Die Rettung von Mashariki

Ein Waisenkalb wurde von einem Reiseleiter am 21.August 2013 im Sobo-Gebiet im Tsavo East Nationalpark gesehen. Der Reiseleiter beobachtete das Kalb eine Weile und sah, dass es taumelte und kurz vor einem Zusammenbruch stand. Er meldete das Kalb und seinen Aufenthaltsort an die Keeper in Voi, die sofort ein Rettungsteam zusammenstellten. Nachdem sie in die Gegend gefahren waren, fanden sie das Kalb nach einer einstündigen Suche. Es war sehr schwach und konnte einfach gefangen werden.

Mashariki

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Die Rettung von Nelion

Ein einsames Elefantenkalb wurde am Freitag, den 2. August vom Kenia Wildlife Service das erste Mal auf der täglichen Streife im Mount Kenya Nationalpark gesichtet. Die Wildhüter meldeten es noch an diesem Tag an den KWS Feldtierarzt Dr. Mutinda und an das Hauptquartier des DSWT in Nairobi. Die KWS-Wildhüter verloren das Kalb im Laufe des Tages aus den Augen, sodass ein Rettungsversuch verschoben werden musste.
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Rettung von Mudanda

Dieses Kuhkalb wurde das erste Mal am 3. August 2013 vom Pilot des Trust gesehen, während er gerade über dem Mudanda-Gebiet im Tsavo East Nationalpark eine routinemäßige Aufklärungsrunde drehte. Das Kalb war ganz allein im Wasserlauf des Mbololo und suchte im trockenen Sandboden verzweifelt nach Wasser. Die Leiche einer Elefantenkuh, die ihre Mutter gewesen sein könnte, wurde eine Woche früher in der Nähe des Mudanda-Felsens vom KWS gefunden.

Das Kalb aus der LuftMudanda und das Rettungsteam
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Die Waisen im August

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: August 2013

Die Wilderei im Land eskaliert und das neue Naturschutzgesetz ist noch immer nicht verabschiedet. Der Entwurf sieht härtere Strafen für Wilderer vor, so zum Beispiel 15 Jahre Haft und/oder 10 Millionen Kenianische Schilling Geldstrafe (ca. 85.000 Euro). Bis der illegale Handel mit Elfenbein schärfer geahndet wird, scheint jedoch jeder noch versuchen, maximalen Profit aus der Situation zu schlagen. Die Misere spiegelt sich wieder in der Anzahl der Rettungen kleiner Waisenelefanten diesen Monat, hauptsächlich ältere, aber noch säugende Elefanten, die nach dem Tod ihrer Mütter bei der Herde blieben, aber schließlich aus Kräftemangel aufgeben mußten. (Elefanten säugen bis zum Alter von 3 Jahren.) Die meisten waren zu schwach und haben es leider nicht geschafft.

 

Am 1. August kam Olkishi aus der Masai Mara; er starb am 5. August. Kieni wurde am5. August aus den Aberdares nach Nairobi gebracht und starb um Mitternacht des nächsten Tages. Nelion wurde am 7. August vom Mt. Kenya nach Nairobi geflogen und überlebte es glücklicherweise. Am 12. August war sie entspannt genug, um zu den anderen hinaus gelassen zu werden. Vuria, der Ende Juli von der Lodge an den Saltlecken eingeflogen wurde, brach am 10. August plötzlich zusammen, als er mit den anderen Waisen zum Fressen unterwegs war. Mit einer intravenösen Infusion konnte er wieder stabilisiert werden und verbrachte den Tag im Stall. Zum Glück geht es ihm bisher gut. Der dreijährige Saruni, konnte am 17. August nicht rechtzeitig mit dem Flugzeug aus der Masai Mara nach Nairobi gebracht werden und starb nach einer furchtbar anstrengenden, siebenstündigen Fahrt auf der Ladefläche eines Pickups drei Tage später. Mashariki wurde am 21. August vom Nationalpartk Tsavo-Ost geborgen und war schon bei der Rettung dem Tod näher als dem Leben. Wie durch ein Wunder hat sie es bis jetzt geschaft. Matopeh andererseits, wurde am 27. aus dem Schlamm unter der leckenden Mombasa-Rohrleitung gerettet und starb am 29. August an den Folgen eines schlimmen Durchfalls. Offenbar hatte er Schlamm verschluckt und sich eine Infektion zugezogen. Ein weiteres Elefantenbaby starb in der Nähe des Galdessa Campingplatzes am Galana-Fluß im Nationalpark Tsavo-Ost. Es war schon mehrere Tage ohne seine Familie gesehen worden und bereits tot, noch bevor das Rettungsteam vor Ort war.
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