Ziwanis Rettung

Es war in der Nacht zum 20. Januar 2009: die Ranger des Kenya Wildlife Service, die in der Nähe des Anwesens von Ziwani Sisal an der südlichen Grenze des Tsavo West Nationalparks stationiert waren, hörten die Hilfeschreie eines Elefanten. Die Geräusche kamen aus der Richtung des Bewässerungskanals auf dem Anwesen, wohin viele Tiere regelmäßig nachts zum Saufen kommen. Am nächsten Morgen, auf einer Routinepatrouille im Kanalgebiet stießen sie auf ein einsames kleines Kälbchen von etwa 10 Monaten, das mit Stichwunden von Speeren und Messern übersät war.

Ziwani

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Newsletter aus Kenia / die Eli-Waisen im Dezember

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe

Der Trust nahm in diesem Monat zwei neue Waisen in der Nairobi Nursery auf: das erste kam am 2. Dezember von der Loisaba Ranch im Distrikt Laikipia, wo die Mutter des Elefantenbabys von Wilderern getötet wurde. Das Kälbchen irrte 2 Wochen allein und ohne Milch umher und wurde in dieser Zeit von Hyänen in der Anus-Schwanzregion angefressen. Sein Schwanz hing in beinahe zwei Teilen herab. Er war sehr abgemagert, jedoch er schien trotzdem noch genügend Reserven zu haben, um durchzukommen. Der Stress des Einfangens jedoch, zusammen mit den Traumata und Schmerzen seiner Verletzungen und dem Verlust seiner Elefantenmutter waren letztlich doch zu viel für ihn. Trotz der ersten Hilfe mittels einer Glukose-Infusion in die Ohrvene, starb er in den frühen Stunden des nächsten Morgens.

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Afrikas Elefanten haben einen Freund verloren

Zum Tod von Johannes Mario Simmel:

Er war einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller seiner Zeit – etwa 35 Romane, die in einer Auflage von 73 Millionen erschienen sind (u.a. „Es muss nicht immer Kaviar sein“, „Im Frühling singt zum letzten Mal die Lerche“, „Bitte, lasst die Blumen leben“, „Doch mit den Clowns kamen die Tränen“). Und er war ein erklärter Freund der Elefanten: Johannes Mario Simmel, der am Neujahrstag im Alter von 84 Jahren in der Schweiz gestorben ist.

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Frohe Weihnachten

weihnachten

Der Verein “Rettet die Elefanten Afrikas e.V.“ wünscht allen ElefantenfreundInnen ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein gesundes, glückliches neues Jahr.  Wir bedanken uns im Namen “unserer“ Elis, im Namen von Dame Dr. Daphne Sheldrick und von unseren Freunden in Malawi für Ihre großartige Unterstützung. Hoffen wir, dass 2009 für die Grauen Riesen ein gutes Jahr wird – und dass sie sich auch weiterhin auf Menschen wie Sie verlassen können.

Mit einem sehr herzlichen Gruß
der REAeV-Vorstand