Patenschaften für 9 neue Waisen zu vergeben

Liebe ElefantenfreundInnen,

nachdem ich auf meiner Reise die neuen Elefanten-Waisen kennengelernt habe und für Sie fotografiert habe, vergeben wir ab sofort auch Patenschaften für diese kleinen Rüssel-Waisen-Kinder.

Mit einem KLICK auf den Eli geht-´s sofort zum Patenschaftsantrag.

 Suguta 
Suguta (f)

geb. Mai-´08. Nachdem ihre Mutter von Wilderern getötet wurde, verirrte sie sich in ein Massai-Dorf in der Nähe von Maralal.

 

kimana

Kimana (m)

geb. Mai -´08. Kimana versuchte sich in einer Maasai-Siedlung in  Kimana Springs unter die Rinderherde zu mischen.

 

taveta

Taveta (m) 

geb. Dez.-´07. Der kleine Bulle wurde Waise durch Wilderei und im Taita Hills Reservat gefunden und gerettet.

 

dida

Dida (f)

geb Sept. 07. Mit erst 4 Wochen fiel das Eli-Mädchen in ein Loch, welches für die Wasserpipeline in Tsavo angelegt wurde.

 

kenia

Kenia (f) 

geb. Juli -´07. Die kleine Eli-Dame wurde einsam und verlassen bei Sagana gefunden und stammt aus der Mount Kenya Familie.

 

mzima

Mzima (m) 

geb. März-´07. Der kleine Elefantenbulle wurde ganz alleine an den Mzima Springs in Tsavo-West gefunden.

 

sinya

Sinya (f)

geb. Feb.-´07. wurde im Alter von 8 Monaten aus einem Wasserloch in der Nähe des Amboseli N.P. gerettet

 

wasessa

Wasessa (f)

geb. Dez.-´06. Ihre Mutter wurde von Wilderern getötet und das kleine Eli-Mädchen vor einer hungrigen Meute Löwen gerettet.

 

siria

Siria (m)

geb. Aug. -´06. Seine kranke Mutter konnte leider nicht gerettet werden – aber der kleine Bulle bekam ein neues Leben.

Und die Elefanten zahlen den Preis

Kommentar des David Sheldrick Wildlife Trust ( Oktober 2008 )

Als das CITES Sekretariat[1]am Jahresanfang China den legalen Kauf der Afrikanischen Elfenbeinvorräte genehmigte, sagte Dr. Dame Daphne Scheldrick bereits voraus, dass die Elefanten den Preis dafür zahlen würden. Wie schnell sich die Auswirkungen zeigen würden, hat uns allerdings alle überrascht. Kenia verzeichnet einen deutlichen Anstieg in der Elefantenwilderei, und wir vom David Sheldrick Wildlife Trust können dies anhand der vielen Weisen, die dieses Jahr bereits gerettet wurden, nur bestätigen. 14 Neuzugänge gab es in der Nursery, und viele davon sind Opfer der Wilderei.

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Mzima´s Rettung

Wir sind alle zutiefst geschockt über den nicht abreißenden Strom von Elefantenwaisen in unsere Nursery. Als wir am 16. September vom Chef-Wildhüter des Tsavo West Nationalparks, Daniel Woodley, zu einem weiteren Fall gerufen wurden, konnten wir es kaum glauben. Noch nie zuvor in der Geschichte des Trust hatten wir so viele Waisen auf einmal in der Nursery. Unsere Keeper gingen bereits jetzt auf dem Zahnfleisch, weil schlaflose Nächte nunmehr an der Tagesordnung waren. Ständig waren sie dabei sich um kürzlich gerettete Waisen zu kümmern. Als sie die Nachricht hörten, stiegen die drei Keeper jedoch mit der gleichen Hingabe wie immer an Bord der Maschine um ins eine Stunde entfernte Kilaguni in Tsavo West zu fliegen.

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Newsletter aus Kenia / die Eli-Waisen im September

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe:

Es war ein außergewöhnlich hektischer Monat in der Nairobi-Nursery. Drei weitere Elefantenbabies mussten gerettet und in die Nursery geflogen werden, so dass es mittlerweile 14 Elefantenwaisen in der Gruppe gibt – so viele hatten wir vorher noch nie auf einmal zu versorgen. Das zog natürlich auch eine Um- und Doppelbesetzung der Ställe nach sich, so dass alle verfügbaren Schlafquartiere belegt werden mussten und überstürzt eine neue Behausung für die größeren Elefanten gebaut wurde.

Der erste Neuankömmling erreichte uns am 7. September (wie immer ein Sonntag!): es war der 2 Wochen alte Kungu, ein winziger kleiner Bulle aus dem Namunyak Schutzgebiet in Nord-Kenia, der aus einer Sandgrube im steilen Ngongo Flußbett, etwa 4 km vom Sarara Safaricamp entfernt, gefunden wurde. Er traf völlig abgeschlagen und zerschrammt bei uns an, hat sich seitdem aber wacker geschlagen und gedeiht inzwischen prächtig.

Kungu_Barsaloi

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Newsletter aus Kenia / die Eli-Waisen im August

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: August 2008

Es war ein geschäftiger Monat für die Nursery-Gruppe, denn es gab zwei Neuankömmlinge, die beide Opfer von Wilderei wurden. Am 10. erreichte uns ein 9-monatiger kleiner Bulle aus dem Schutzgebiet Taita Hills, dessen Mutter durch einen vergifteten Pfeil getötet wurde. Er wurde „Taveta“ genannt und war stark unterernährt als er bei uns eintraf, seine Wangen waren tief eingesunken, so dass angenommen werden konnte, dass er schon einige Zeit ohne seine Mutter verbracht hatte. Allerdings gewöhnte er sich sehr schnell ein, zeigte keinerlei Anzeichen von Aggression und war entspannt genug um schon den nächsten Tag mit den anderen Elefanten zu verbringen. Alle Nursery-Elefanten sammelten sich um ihn und begrüßten ihn auf das Herzlichste. Als kleiner Elefant, der bis eben noch auf sich allein gestellt war, neigt er jedoch dazu einfach allein ins Blaue zu wandern, so dass Lesanju und Lempaute ständig ein Auge auf ihn hielten und ihn jedes Mal zur Gruppe zurückholten. Sofort verstand er das Prinzip der Fütterungszeiten, setzt sich dann von der Gruppe ab und wartet noch vor der Zeit auf seine Milchflasche. Die Keeper konnten es kaum glauben! Seit seiner Ankunft gedeiht er prächtig und legt schnell an Gewicht zu.

Taveta

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