Kamok, Roi und Oltaiyoni ziehen nach Ithumba um

Am 28. Dezember 2016 haben zwei unserer frechen Waisenhausmädchen zusammen mit der ältesten Kuh Oltaiyoni die Reise zur Auswilderungsstation in Ithumba im nördlichen Tsavo-East Nationalpark absolviert. Es hatte dort endlich geregnet, und die Gegend ist jetzt sehr grün, sodass es genau die richtige Zeit dafür war, dass einige der älteren Waisen im Waisenhaus Platz machen. Sie werden natürlich noch längere Zeit abhängig von Milch und Keepern bleiben – vielleicht noch fünf Jahre lang – bevor sie sich sicher genug fühlen, sich mit ihren Ex-Waisen-Freunden in die Wildnis auf zu machen. Trotzdem ist der häufige Kontakt zu den Ex-Waisen und ihren wilden Artgenossen, die unter den für Elefanten hervorragenden Bedingungen in Tsavo leben, für sie sehr wichtig. Das gilt vor allem für Roi und Kamok, die so langsam aus dem Waisenhaus herauswachsen und inzwischen ausnutzen, dass sie dort die Platzhirsche sind; sie benehmen sich häufig nicht mehr, und alles deutet darauf hin, dass sie etwas Erziehung von älteren Elefanten gebrauchen könnten. Der Umzug wurde für die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr angesetzt, damit sie in der Jahreszeit in Ithumba ankommen, in der es viel üppiges Grün gibt.

 

 

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Umani Springs Dezember 2016

Donnerstag, 1. Dezember 2016
In der Nacht begann Lima Lima, gegen die Absperrung ihres Geheges zu stoßen und dabei laut zu kollern, um die anderen Waisen zum Mitmachen zu bringen. Zongoloni und Quanza waren auch gleich dabei. Als die Keeper aus ihrem Zelt kamen, um herauszufinden, warum Lima Lima und einige andere so einen Aufstand machten, sahen sie einen wilden Bullen, der am Zaun stand und die Waisen durch diesen hindurch beobachtete. Lima Lima wollte hinaus und den Bullen kennenlernen! Alamaya schrie laut, als er hörte, wie Lima Lima sich beschwerte. Als die Keeper zu den Waisen gingen und beruhigend auf sie einredeten, brach der Bulle in Richtung Wasserquelle auf. Die Babys entspannten sich wieder, und auch Murera und Sonje legten sich wieder zum Schlafen hin.

Murera erntet ein paar Wurzeln

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Voi Dezember 2016

Donnerstag, 1. Dezember 2016
Es war ein bemerkenswerter Beginn des Dezembers, denn Emilys Ex-Waisen-Herde stattete in ihrer majestätischen Art den Voi-Stallungen einen Besuch ab. Es war das erste Mal, seit sie für die Trockenzeit zur Mgeno-Farm gegangen waren, um dort nach Futter zu suchen. Wir freuen uns riesig, Emilys Herde wieder zu Hause zu haben und waren froh, sie alle gesund und munter zu sehen. Emily kam mit Ndara, Mweya, Icholta, Sweet Sally, Laikipia, Siria, Wasessa, Rombo, Edie und Morani. Thoma, die erst vor kurzem ihr erstes Kalb Thor zur Welt gebracht hatte, fehlte noch; wir vermuten, dass sie mit ihrem Baby noch auf dem Weg war. Thors Kindermädchen Seraa sowie Irima und Lolokwe waren ebenfalls nicht mit von der Partie.
Laikipia hat eine Schwäche für die Babys Eden und Emma und legte seinen Rüssel liebevoll über die Rücken der beiden. Emma und Eden hatten jede Menge Spaß dabei, auf ihrem Lieblingsfelsen an den Stallungen zu klettern, und Eve kratzte sich wunderschön an ebendiesem Felsen unterhalb der Babys. Mashariki und Arruba forderten Emma zu einem Kräftemessen heraus, das von Mweya und Ndara genau beobachtet wurde.

Emilys Herde besucht die Stallungen

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Ithumba Dezember 2016

Donnerstag, 1. Dezember 2016
Am Morgen war es nass, nachdem es in der Nacht einen heftigen Regenschauer gegeben hatte. Wie immer fraßen die Waisen kurz Luzernenheu, bevor Laragai das Zeichen zum Aufbruch zu den Weidegründen gab. Sokotei graste zusammen mit Bongo, und Bomani mit Laragai. Der Rest des Vormittags verlief ruhig, und die Waisen konnten ungestört futtern.
Zur Schlammbadzeit schlossen sich ihnen Yattas und Mulikas Gruppen an. Lualeni versuchte, eine Milchflasche zu stehlen, wurde aber von den Keepern daran gehindert. Yatta streckte ihren Rüssel aus und begrüßte Garzi, Bomani, Boromoko und Orwa. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, gingen Narok und Laragai die kleine Gawa babysitten, aber sie gaben auf, als Meibai und Yetu dazukamen und versuchten, sie wegzuschieben. Nach einer halben Stunde machten sich die Ex-Waisen wieder auf den Weg. Am Nachmittag ging die Waisenherde zum Grasen zum Kanziku-Gebiet, und ab und zu wälzten sie sich im Schlamm kleiner Wasserlöcher.

Sokotei frisst zusammen mit Bongo

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Nairobi Nursery Dezember 2016

Donnerstag, 1. Dezember 2016
Es ist bekannt, dass ein satt gefressener Löwe kein Interesse an anderen Tieren seines üblichen Speiseplans hat, auch wenn sie ihm sehr nahe kommen. Heute Nachmittag grasten die Waisenelefanten gerade, als sie ein Warzenschweinjunges schreien hörten. Es kam den Elefanten entgegen gerannt, und ein Löwe war hinter ihm her! Die Raubkatze schien sich aber keine allzu große Mühe zu geben, sondern wollte das Ferkel offenbar nur ärgern und so tun, als ob er es jagen wollte. Die Warzenschweinmutter rannte hinterher und versuchte, ihr Kleines zu retten. Das Drama kam zu einem abrupten Ende, als die mutige Kamok, die Löwen nicht leiden kann, aus dem Gebüsch hervor kam und den Löwen verscheuchte. Er rannte weg und verschwand im Dickicht, und das kleine Warzenschwein konnte wieder zu seiner Mutter.
Heute war es bereits am frühen Morgen sehr heiß und bei der privaten Besuchsstunde um 15 Uhr trank Malima schnell ihre Milch aus und nahm Ambo, Jotto und Mbegu mit ins Schlammloch. Kurz darauf schloss sich ihnen auch Godoma an, und sie und Mbegu tauchten vom Kopf bis zur Schwanzspitze im Matsch unter. Mbegu erlaubte den Kleinen, auf ihrem Rücken herumzuklettern und in den Schlamm zu rutschen. Schließlich verließen sie alle das Schlammloch und gingen sich bei einem Staubbad abtrocknen. Daraufhin beschlossen Ndotto und Lasayen, hinein zu gehen und spielten selber – sie spielten Fußball und machten Kopfstand im Matsch! Am Ende gaben sie das Fußballspielen auf und gingen zu Ndottos Lieblingsspiel über – Rangeln und Klettern.

Die süße Malima gibt den Weg vor

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