Die Rettung von Pare

Am 1. Juli erhielt Angela einen Anruf von Richard Bonham von der Big Life Foundation bezüglich eines verwaisten Elefantenkalbs, das von den Bewohnern der Rombo Group Ranch gemeldet worden war. Das Gebiet grenzt an den Tsavo West Nationalpark und liegt nahe der Grenze zu Tansania. Es dauerte eine Weile, bis die Scouts von Big Life die Stelle erreichen konnten, an der das Kalb zuletzt gesehen worden war, um die Berichte zu bestätigen. Wegen der dichten Vegetation und der fehlenden Wege dort konnten sie das Kalb an diesem Tag nicht noch einmal sehen. Die Rettung wurde daher auf den nächsten Tag verschoben, an dem der kleine Bulle glücklicherweise wieder auftauchte, sodass Big Life in der Lage war, ihn zu retten.

 


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Die durstige Herde von Ex-Waisenkuh Lempaute

Am 17. Oktober traf ein Mitarbeiter des DSWT, der gerade auf einer regulären Zaunpatrouille war, auf einige unserer Ex-Waisen, die an ausgedörrtem Gras herumknabberten und sehr hungrig und durstig aussahen. Es war Lempautes Herde, und da sie nur sechs Kilometer von den Stallungen in Voi entfernt waren, beschlossen wir, sie dorthin zurückzuführen, wo es jede Menge Wasser und eine frische Lieferung Luzernenheu aus Nairobi gab. Die Trockenzeit hat sich langsam zu einer echten Dürre ausgewachsen. Wir sind zwar zuversichtlich, dass die Regenzeit nur noch ein paar Wochen auf sich warten lassen wird, doch trotzdem arbeiten wir unermüdlich daran, bis dahin wilde Elefanten wie auch unsere ehemaligen Waisen mit Wasser zu versorgen. Der Trust finanziert und unterhält zehn Bohrlöcher in Tsavo, die alle regelmäßig gewartet werden, damit die wilden Tiere in der Trockenzeit nicht ohne Wasser dastehen.

Lempautes Herde wird nach Hause gebrachtLempautes Herde kommt an den Stallungen an

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Umani Springs September 2016

Donnerstag, 1. September 2016
Der wilde Bulle namens Ndugu besuchte die Waisen letzte Nacht an den Stallungen. Er wollte sie wohl dazu einladen, ihn in den Wald zu begleiten, doch er sah, dass sie in ihren Gehegen waren und nicht mit ihm hinausgehen konnten. Er ließ etwas Dung zurück, den die Waisen am Morgen fanden. Zongoloni schnupperte daran und probierte ihn, während die Gruppe in der Nähe des Zauns Ndugus Spuren in Richtung der Chyulu-Berge folgte. Schließlich holten sie ihn ein, und er näherte sich Lima Lima, die sich freute, ihn kennenzulernen. Lima Lima wurde ihrer Rolle als Mini-Leitkuh gerecht und stellte dem wilden Bullen die anderen Waisen vor. Murera gefiel das Treffen aber gar nicht, und sie blieb zusammen mit Mwashoti weit von ihm entfernt, damit Ndugu ihm nicht zu nahe kommen konnte.
Zur Schlammbadzeit führte Alamaya die Waisen bis zum Wasserloch an. Zongoloni ging zu ihm und berührte seinen Schwanzstummel, was Alamaya sehr irritierte. Er zeigte, dass er nicht mit sich spaßen lässt, indem er Zongoloni kräftig schubste und ihr zu verstehen gab, dass sie damit aufhören sollte.

Zongoloni grast fleißig

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Voi September 2016

Donnerstag, 1. September 2016
Es war ein wunderbarer Start in den Tag, als die Waisen aus ihren Gehegen gerannt kamen und die Milchflaschen leerten, ehe sie Luzernenheu-Pellets frühstückten. Kenia hatte heute ihren großen Auftritt und übernahm stolz die Führung über die Herde. Kurz nachdem die Waisen in den Weidegründen angekommen waren, bemerkte Kenia, dass Taveta allein an den Hängen des Mazinga-Bergs graste. Sie wollte mit ihrer Herde zu ihm gehen, doch niemand der Waisen wollte sich ihr anschließen; sie waren zufrieden, am Fuß des Bergs zu fressen und wollten nicht weiter hinauf wandern. Während die Waisen futterten, verwickelte Nelion Tundani in ein verbissenes Kräftemessen, in dem Tundani sich schließlich ergab, nachdem ihm klar wurde, dass Nelion noch lange würde weitermachen können.
Es war am Nachmittag relativ kalt, sodass die Waisen nur ihre Milch an der Nordseite des Bergs tranken, wo sie gerade grasten. Nachdem Arruba ihre Milchflasche geleert hatte, begann sie, an Suswas Ohr zu nuckeln. Später besuchten die Waisen das mittlere Wasserloch, um zu saufen, bevor sie den Rest des Tages in der Nähe grasten.

Taveta grast auf dem Mazinga-Berg

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Ithumba September 2016

Donnerstag, 1. September 2016
Makiretis Gruppe mit Kasigau, Kilabasi, Chaimu, Kilaguni, Naisula, Murka und Kitirua schloss sich früh am Morgen den Kleinen beim Luzernenheufrühstück an. Kurz darauf kamen auch die Ex-Waisen dazu. Laragai nahm ihr Häufchen Heu und brachte es in Sicherheit, um nicht von ihren älteren Artgenossen gestört zu werden. Narok übernahm von Yetu die Aufgabe, Wiva zu babysitten, und gab sie später an Laragai weiter. Bomani verwickelte Garzi in einen Ringkampf, bevor er mit Chyulu weiterspielte. Orwa forderte Yetu heraus, die in der Nähe ihrer Mutter Yatta stand. Er bemerkte nicht, dass Yatta zuschaute, die schließlich eingriff und ihn wegschob. Er hatte Pech, dass er genau im Weg von Ishanga landete, die keinen Spaß verstand und ihn heftig weg schubste. Das ärgerte Orwa, und er suchte Trost bei Madiba. Die beiden unterhielten sich kurz und gingen dann erst mit Kilabasi und danach mit Ololoo spielen.
Beim Grasen im Busch spielte Garzi mit Kithaka. Gegen 11 Uhr bekamen die Waisen beim Schlammbad Gesellschaft von acht wilden Bullen. Vuria verwickelte Naisula in einen Ringkampf, während Lemoyian Kithaka herausforderte. Nach einer halben Stunde kehrten die Waisen zum Grasen zurück.

Chyulu spielt mit Bomani

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