Offener Brief an EU-Kommissar Vella und die Umweltminister der EU-Staaten und die schnelle und positive Reaktion

Im Kampf für ein globales Handelsverbot für Elfenbein, welcher der einzige Weg ist, die Grauen Riesen von der Ausrottung zu schützen, haben wir eine Aktion unterstützt, die zunächst die Situation in den EU-Staaten im Bezug auf Elfenbeinhandel verbessern soll.

 

REA unterzeichnete einen offenen Brief im Namen von 41 Nicht-Regierungs-Organisationen an den EU-Kommissar Karmenu Vella und die für CITES verantwortlichen Ministerinnen und Minister der Europäischen Union.
Übersetzt aus dem englischen Original:

Courrier-commun-UE-export-ivoire-brut_001

 

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Voi Februar 2015

Sonntag, 1. Februar 2015
Die Waisen begannen ihren Tag damit, fröhlich zusammen zu spielen und voller Tatendrang in den Busch und zu den Weidegründen zu gehen. Als sie am Fuß des Mazinga-Berga ankamen, hielten Mzima und Tassia an, um ihre Hintern an einem der riesigen Granitfelsen zu kratzen, die überall an den Hängen zu finden sind. Danach schlossen sie sich ihren Freunden beim Grasen an, das sie langsam in nördliche Richtung führte. Mittags kamen sie beim roten Schlammloch an. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, soffen alle Waisen aus Pandas Gruppe frisches Wasser aus den Tonnen und sprangen dann in den dicken Matsch. Sie genossen das Schlammbad sehr. Ishaq-B sprang spektakulär in das Wasser, bevor die älteren Waisen aus Lesanjus Herde das Matschloch mit ihren Aktivitäten belagerten. Alle hatten viel Spaß. Lesanju schubste allerdings Bada von Wasessa weg, die sich zum Spielen hingelegt hatte. Wasessa bemerkte, was passiert war und stand auf, doch Lesanju blockierte ihr den Weg zu Bada. Also ging sie zu Mudanda und spielte stattdessen mit ihr. Rombo, Dabassa und Layoni spielten lange Zeit im Wasser. Sie wollten gar nicht herauskommen, schlossen sich aber schließlich doch ihren Artgenossen beim Grasen an.

Ishaq-B bei einem spektakulären Sprung ins Wasser

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Umani Springs Februar 2015

Sonntag, 1. Februar 2015
Nach der morgendlichen Milchfütterung eilten die Waisen sehr schnell hinaus, um etwas zu fressen zu finden. Jasiri, Ngasha und Lima Lima gingen hinter ihren Keepern her und folgten auf dem Weg, den sie auswählen würden. Sie gingen zu den Weidegründen beim Umani-Hügel. Dort sah es allerdings sehr trocken aus und es gab nur wenige frische Zweige, die die Babys genießen konnten. Der Hügel ist voll von wilden Elefanten von den Chyulu-Bergen und aus Amboseli, da Umani der letzte Ort ist, der in diesen trockenen Monaten noch genug Wasser und einiges grünes Futter hat.
Nachdem sie dort gegrast hatten, gingen die Waisen hinunter zum Schlammbad. Es war sehr heiß und sie waren sehr durstig nach Milch und Wasser. Nachdem sie ihre Flasche geleert hatte, hatte Lima Lima mit einem Juckreiz zu kämpfen und sie kratzte sich an einem Pfosten. Sie versuchte dabei, die Zecken zu zerquetschen, während sie auf die anderen Waisen wartete, damit diese mit ihr zusammen schlammbadeten. Quanza und die Jungs gingen zum Staubbad und hatten dort viel Spaß. Jasiri bekam dabei Staub in die Augen und wischte sich mit dem Rüssel darin herum. Sonje ging zu ihm hinüber, um herauszufinden, was los war, konnte ihm aber dabei nicht helfen.

Sonje und Quanza grasen zusammen

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Ithumba Februar 2015

Sonntag, 1. Februar 2015
Es war ein ruhiger Tag und die Waisen konzentrierten sich aufs Grasen. Ishanga, die wir in diesem Jahr noch gar nicht gesehen hatten, schloss sich den Waisen im Kone-Gebiet an, wo sie zum Fressen hingewandert waren. Ishanga war mit Makireti, Kasigau und Kilabasi unterwegs und sie verbrachten den ganzen Tag mit den Waisen. Es war toll zu sehen, dass es ihr gut geht und sie hervorragendem Zustand ist. Wir fragen uns, wo und bei wem sie solange gewesen ist, aber auf jeden Fall freuen wir uns über ihre Rückkehr.
Später am Abend meldeten sich Yattas und Mulikas Gruppen an den Stallungen. Naserian und Zurura verwickelten sich in ein Kräftemessen, und Mulika hob einen Stock auf, mit dem sie ihre Brust kratzte. Eine wilde Herde, angeführt von einer Kuh mit nur einem Stoßzahn, kam auch noch vorbei. Genau diese Kuh war letztes Jahr vom Tierarzt-Team behandelt worden. Sie hatten ihr einen Pfeil aus dem Bauch entfernt. Diese Kuh hatte ein erst heute geborenes Kalb dabei, das noch darum kämpfte, an die Milch zu kommen. Sidai versuchte, dichter an das Baby heranzukommen, wurde aber von der Mutter kräftig weggeschubst. Die Mutter und der Rest der Herde machte sich mit dem Baby wieder auf den Weg. Das Baby stolperte vor sich hin, da es noch nicht einmal richtig laufen gelernt hatte. Diese Kuh weiß, dass wir sie gerettet haben, und jetzt, wo sie wieder völlig gesund ist, fühlt sie sich in der Gegenwart der Ex-Waisen und der Keeper wohl und ist sogar bereit, uns ihr Neugeborenes zu zeigen.

Ishanga ist das erste Mal in diesem Jahr wieder da

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Nairobi Nursery Februar 2015

Sonntag, 1. Februar 2015
Der Februar ist ein sehr heißer und sonniger Monat. Während der öffentlichen Besuchsstunde schlangen alle Waisen ihre Milch hinunter und eilten ins Schlammbad. Heute hatten sie viel Spaß dabei, im Matsch herumzuwälzen. Die Waisen schuffelten sich, kratzten sich und stießen sich gegenseitig an. Die Jungs Sirimon, Olsekki und Enkikwe kletterten im Pool aufeinander herum. Die tolle Oltaiyoni rollte sich aufsehenerregend umher und spielte glücklich, bis sie mit aufgestellten Ohren auf dem Pool gejagt kam. Sie rannte mit rotem Schlamm bedeckt an der Absperrung entlang und bemalte alle Gäste mit ihrem Rüssel mit schöner roter Farbe. Dann ging sie zu den Wassertonnen und stieß mit dem Kopf dagegen, ehe sie ihn tief ins Wasser steckte und mit dem Rüssel darin herumrührte. Ihre Dummheiten begeisterten die Besucher. Sie war heute der Star des Schlammbads.

Oltaiyoni, Sirimon und Enkikwe vor dem Schlammbad

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