Die Rettung von Lasayen

Am 25. September wurde ein winziges Kalb aus einem Brunnen im Namunyak-Schutzgebiet in Samburu von den Gemeinde-Wildhütern gerettet. Er war offensichtlich in den Brunnen gefallen, der von der Gemeinde für ihre Nutztiere angelegt wurde, der aber in der Trockenzeit im Schutz der Dunkelheit auch häufig von durstigen Elefanten genutzt wird. Für kleine Elefantenkälber sind diese Brunnen sehr gefährlich und sie rutschen öfter hinein. Wegen der vielen Menschen in der Gegend verschwinden die Elefanten aber bei Sonnenaufgang immer wieder, um einem Konflikt mit den Bewohnern aus dem Weg zu gehen. Diese Herde musste die herzzerreißende Entscheidung treffen, das arme Kalb zurückzulassen.

Lasayen umgeben vom Grün des Parks

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Ithumba November 2014

Samstag, 1. November 2014
Heute Morgen kam eine große Gruppe Ex-Waisen, bestehend aus Mulika, Yatta, Wendi, Kora, Madiba, sowie Makireti, Kilibasi, Kasigau und Kilaguni von Sugutas Gruppe mit einigen wilden Elefanten vorbei. Madiba zeigte neue, systematische Kratz-Fähigkeiten an den Felsen bei den Stallungen.
Vuria, Laragai und Garzi führten die Gruppe nach kurzer Zeit an den Stallungen hinaus in den Busch. Wildhunde tauchten an der Wassertränke auf, was die Elefanten etwas verunsicherte, also soffen sie nur schnell zuende und machten sich dann auf den Weg.
Im Busch waren Bongo und Bomani nervös, nachdem sie ein paar Dikdiks hatten herumlaufen sehen. Vuria und Orwa sprachen sich ab, wo sie zusammen grasten, während Turkwel und Kainuk gleichzeitig liefen und fraßen. Kilabasi, Kasigau und Makireti blieben heute noch eine Weile bei den Waisen. Bongo stellte sich in den Schatten eines Baumes, während Makireti und Turkwel sich das Grün eines Baumes teilten, Narok ihre Stoßzähne an einem Felsen schärfte und Kanjoro und Teleki sich etwas balgten.

Ex-Waisen kommen zu den Stallungen

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Umani Springs November 2014

Samstag, 1. November 2014
In den frühen Morgenstunden, nach heftigen Regenfällen in der Nacht, stand Murera auf, trank ihre Milch und eilte dann vorneweg, um die Herde anzuführen. Lima Lima bekam keine Chance, heute die Anführerin zu sein. Als Lima Lima sie losgehen sah, stellte sie ihre Ohren auf und zeigte den Keepern damit, das irgendetwas anders war als üblich und die Keeper wurden aufmerksam. Sie sahen sich um und sahen einen riesigen Büffel. Lima Lima passt immer gut auf uns auf. Dann folgte die Gruppe Murera zu den Weidegründen, damit sie von dem, was die Natur gerade so zu bieten hat, fressen konnten. Die Waisen hofften, nach den Regenfällen in der Nacht einige frische, grüne Zweige zu finden, doch die Trockenzeit hat sich noch nicht verabschiedet. In ein paar Tagen wird sich das aber geändert haben.
Murera kam am umgestürzten Baum vorbei und begann sich zu kratzen. Als sie weiterliefen, kamen sie zu einem schlammigen Gebiet, in dem ein paar Akazien umgefallen waren, die sie sehr genossen. Der Schlamm und die Bäume mit ihren leckeren Zweigen waren nun erreichbar für sie.

Lima Lima stellt ihre Ohren auf

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Voi November 2014

Samstag, 1. November 2014
Die Waisen begannen ihren Tag in heiterer Stimmung und spielten verschiedene Spiele auf dem Gelände der Stallungen. Lesanju und Lempaute gingen zuerst zur Tränke, gefolgt von den Anderen. Ishaq-B kratzte sich an dem betonierten oberen Ende der Tränke, doch das war ihr bald zu glatt und sie wechselte zu einem Felsen, der zufriedenstellender war.
Es schien, als wollten die Waisen heute Usain Bolt Konkurrenz machen, als sie zum Pickup rannten, der ihre Mittagsmilch vorbeibrachte. Kivuko war zuerst da, gefolgt von Kihari und Mbirikani, die bald Kihari überholte, als ob sie nie eine Verletzung von einer Schlinge an ihrem Fuß gehabt hätte. Danach spielten sie im Schlammloch.
Am späten Nachmittag versuchte Lempaute die Anderen zu überreden, ein zweites Schlammbad zu nehmen, doch alle waren nur darauf konzentriert, zurück zu den Stallungen zu laufen. Panda wurde schneller je näher sie den Stallungen kamen, sprintete die letzten 100 Meter vorneweg und kam daher als erste an.

Kivuko

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Nairobi Nursery November 2014

Samstag, 1. November 2014
Das Umzugstraining für die älteren Waisen hat begonnen, damit sie sich an den Umzugs-LKW gewöhnen können. Heute morgen wurden Kithaka, Barsilinga, Ngasha, Jasiri, Faraja, Arruba, Lentili, Rorogoi und Lemoyian in der Nähe des LKWs und auch darin gefüttert. Wir haben festgestellt, dass der Umzug, der demnächst irgendwann stattfinden wird, umso entspannter und weniger traumatisch abläuft, je mehr sich die Waisen schon vorher an den LKW gewöhnt haben. In der aktuellen Gruppe haben sich bisher nur Kithaka, Lemoyian und Rorogoi geweigert, den LKW zur Fütterung zu betreten.

Kithaka greift sich ein paar Leckerbissen

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