Die Rettung von Sokotei

Alle beim DSWT, KWS, Save the Elephants (STE) und ihren Anhängern beobachteten Anfang April eine Woche lang einen Elefanten namens Cherie, der um sein Leben kämpfte. Cherie ist eine Elefantenkuh aus einer Familie, die als „First Ladys“ bezeichnet wird und in Samburu in Nordkenia lebt. Sie schien krank und hatte Magenschmerzen, bevor sie am 7. April 2014 zusammenbrach, während ihr 5-6 Monate altes Kalb hilflos daneben stand. Der KWS-Veterinär-Offizier Dr. Bernard Rono, der auch die vom DSWT unterstützte mobile Tierarzt-Einheit Meru anführt, wurde nach Samburu gerufen, um sie aus sicherer Entfernung zu begutachten, da sie offensichtlich zu schwach für eine Betäubung war. Dr. Rono konnte keine sichtbaren Verletzungen feststellen und war nicht sicher, was ihr fehlte. Es brach allen Anwesenden das Herz, einfach nur danebenzustehen, nichts tun zu können und nur auf die Wunderheilkräfte der Elefanten zu hoffen.

 

 

Cherie wurde während der Nacht beobachtet und ein Rettungsteam stand bereits bereit, damit ihr Kalb schnell gerettet werden kann, falls der schlimmste Fall eintritt. Doch am Morgen des 8. April war sie wieder auf den Beinen, säugte ihr Kalb und war von ihrer Familie umgeben. Alle Beteiligten schöpften wieder Hoffnung, doch leider hat es nicht sollen sein. Am Nachmittag legte sich Cherie an einem Flussufer nieder und schien dahinzuschwinden. Auch ihr Kalb schien nun schwächer und etwas apathisch zu sein, da es nicht genug Milch bekommen hatte. Das Team war hin- und hergerissen. Sie konnten entweder das Kalb retten, was bedeuten würde, dass Cherie eingeschläfert werden müsste, oder ihr noch eine Chance auf eine Genesung geben.

Sokotei umrüsselt seine MutterSokotei versucht zu trinken

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Voi März 2014

Das Tagebuch der Keeper des DSWT für die Auswilderungsstation in Voi im März 2014

 

Samstag, 1. März 2014
Laikipia und der Rest von Emilys Herde kamen heute morgen und schlossen sich den Waisen an, die gerade zur ersten Milchfütterung und dem Luzernenheufrühstück aus ihren Gehegen kamen. Mudanda, Naipoki, Kihari und Rombo genossen Laikipias Anwesenheit und berührten ihn mit ihren Rüsseln. Wasessa zog Mudanda in eines der Gehege, um zu vermeiden, dass sie von Emilys Gruppe entführt wird. Die Ex-Waisen hatten trotz aller Proteste von Lesanju viel Spaß bei Ringkämpfen mit den jüngeren Waisen. Mzima dominierte die Show, indem er sich abwechselnd Seraa, Laikipia und Ndara vornahm.

Mweya und Laikipia saufen Wasser an den Stallungen

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Ithumba März 2014

Das Tagebuch der Keeper des DSWT für die Auswilderungsstation in Ithumba im März 2014

 

Samstag, 1. März 2014
Die Waisen verließen die Gehege in heiterer Stimmung, was sich dadurch äußerte, dass sie alle ihre Rüssel hin- und herschwangen. Sie machten sich über ihr Luzernenheu her und kurz darauf kamen wilde Elefanten hinzu. Sities ging untergessen zum Kratzen an einen Felsen.
Eine Stunde nachdem sich die Waisen in den Busch aufgemacht hatten, tauchte Sugutas Gruppe mit Melia und Olare an den Stallungen auf und später meldeten sich auch noch die Ex-Waisen zur Stelle.
Während des Schlammbades waren die Temperaturen erträglich, sodass sich nur Bongo, Laragai und Narok wälzten. Die anderen spritzten nur Wasser über sich, bevor sie weitergrasten.

Ein wilder Bulle bei den Waisen

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Nairobi Nursery März 2014

Das Tagebuch der Keeper des DSWT für das Waisenhaus in Nairobi im März 2014

 

Samstag, 1. März 2014
Kurz vor 19 Uhr kehrte Solio zurück, ging direkt zu Maxwells Seiteneingang und grunzte, um ihre Anwesenheit kund zu tun. Max spürte sofort, dass sie kam und galoppierte mit aufgestelltem Schwanz in seinem Gehege herum. Sie rangelten eine Weile durch die Gitterstäbe von Maxwells Gehege, danach begann Solio Maxwells Luzernenheu, das zu dem Zeitpunkt direkt vor dem Gehegetor lag, zu fressen.

Solio frisst Maxwells Luzernenheu

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Die neue Auswilderungsstation im Kibwezi-Wald in der Nähe des Chyulu-Nationalparks

Mit einer ständig wachsenden Herde von Waisenelefanten, um die sich der David Sheldrick Wildlife Trust kümmert, ist eine unserer größten Sorgen, wie wir diesen Elefanten eine sichere Zukunft bieten können – insbesondere in Zeiten, in denen der Druck auf und die Konflikte in Elefantenlebensräumen besonders hoch sind. Dürren sind weit verbreitet und die Wilderei ist noch immer eine große Bedrohung im ganzen Land. Die Zukunft macht uns insbesondere bei den Waisenelefanten Sorgen, die durch frühere Verletzungen körperlich weniger fähig sind, mit den harten Umweltbedingungen Tsavos umzugehen. Diese Verletzungen stammen aus dem Konflikt zwischen Menschen und Tieren und sind Grund oder Folge der Verwaisung dieser Babys.

Die Waisen in IthumbaElefantenherden in Tsavo

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