Ein weiterer Bulle aus dem Norden Tsavo“s wurde vor dem sicheren qualvollen Tod gerettet

Donnerstag, der 20. Februar 2013

 

Es ist erst gut zwei Wochen her, dass Mshale in der Nähe von Ithumba im Norden vom Tsavo Nationalpark betäubt und behandelt wurde. Niemand vor Ort hat ihn seitdem gesehen und keine Luft- Patrouille hat ihn entdeckt. Aber das sind zwei gute Nachrichten bei seiner Geschichte

 

Nachdem in den umliegenden Gebieten, wo er behandelt wurde, überall nach ihm gesucht wurde, sowohl von den Teams am Boden als auch von der Luft- Patrouille, gibt es keine Spur von ihm. Er war in einem geschwächten Zustand, als er wegen der schweren Speerwunden behandelt wurde, dennoch war er stark genug, nach der Operation mit seinen Gefährten weiterzuziehen. Nachdem er behandelt wurde, hatte es einige Tage stark geregnet. Das brachte nicht nur kühleres Wetter mit sich, sondern auch reichlich Wasser und eine üppige Vegetation, die aus dem Boden sprießte – das liefert genügend Nahrung. Gestern, als die Piper Cub des Trusts nach Mshale Ausschau hielt, wurde ein großer Bulle mit einer schweren Pfeilwunde an seinem rechten Hinterbein aus der Luft gesichtet.

 

 

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Ein verletzter Bulle wird während der Suche nach Mshale entdeckt

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Eine Ikone aus dem Norden überlebt erneut

– Am Montag, den 03. Februar 2014, vormittags, erschien einer der berühmten Bullen des nördlichen Tsavo-Gebiets beim Schlammbad, wo sich die Waisen und Ex-Waisen jeden Morgen versammeln. Die Pfleger des David Sheldrick Wildlife Trust haben diesen besonderen Bullen, namens Mshale, seit Oktober 2013, als die Regenzeit den Norden grün werden ließ, nicht mehr gesehen. Eine Gruppe großer wilder Bullen wurde Teil der Stammteilnehmer des morgendlichen Schlammbades, jeder von ihnen war den Pflegern wohlbekannt. Infolge der Regenzeit von Oktober bis Dezember überwinden diese großen Bullen gewaltige Entfernungen, 100 km sind ein Spaziergang für einen Elefanten. Leider sind sie dadurch auch Gefahren ausgesetzt, die Bedrohung wegen ihres Elfenbeins gejagt zu werden, steigt deutlich.

 

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Die Wunde wird untersucht

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Der illegale Wildtierhandel

Der David Sheldrick Wildlife Trust wird durch das Treffen der Staatsoberhäupter anlässlich der Konferenz gegen den illegalen Wildtierhandel am 13. Februar in London ermutigt. Dass ein solches Treffen überhaupt stattfindet, beweist, dass die Regierungen endlich die Schwere der illegalen Verbrechen, die im Zusammenhang mit Wildtieren stehen, erkannt haben. Wir sprechen der britischen Regierung für ihre Bemühungen, diese Staatschefs zusammenzubringen, unsere Anerkennung aus und beglückwünschen die Teilnehmer, dass sie in einer Erklärung eine Reihe von Maßnahmen vereinbart haben, die – wenn sie nachhaltig verfolgt werden – helfen könnten, den illegalen Wildtierhandel zu drosseln.

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Eine wilde Herde durchstreift den Busch

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Die Elefantenzählung des Tsavo Ökosystems vom 05. bis 10. Februar 2014

Die vier Luftüberwachungsflugzeuge des David Sheldrick Wildlife Trust’s kehrten von der 4 -½-tägigen intensiven Wildtier-Luftzählung über dem Tsavo Ökosystem zurück, das eine riesige Fläche des Landes, welche das Verbreitungsgebiet der Tsavo-Elefanten einschließt, umfasst – ein 48.656 km-² großes Gebiet (zweimal so groß wie der eigentliche Park). Das Verbreitungsgebiet der Tsavo Elefanten umfasst den Mkomazi National Park in Tansania (angrenzend an Tsavo West), die Tsavo West und Tsavo Ost Nationalparks, Chyulu Hills, das South Kitui National Reserve und angrenzende Gebiete, zu denen sowohl die Taita/Taveta Farmen gehören als auch das Gebiet Mackinnon Road im Bezirk Kwale.

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Die Waisen im Januar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: January 2014

In der Nairobi Nursery leben zu Beginn des neuen Jahres 31 Elefantenbabys. Es gab im Januar nur wenig Zeit zum Verschnaufen, zwischen dem Verlust zweier Waisen und der Rettung von vier Neuzugängen, von denen wiederum nur zwei überlebten. Der Tod von Baby Mackinnon am 6. Januar hat uns alle sehr geschockt. Es ging ihm den ganzen Tag gut und abends ging er fröhlich in seinen Stall und trank seine Milch. Danach begann er sich herumzuwälzen und starb nur wenige Stunden später. Mackinnon, Kamok, Olodare und Baby Ashaka bekamen gerade ihre ersten Backenzähne, eine schwierige Lebensphase, und hatten alle einiges an Gewicht verloren. Da Mackinnons erste Backenzähne bereits durchgebrochen waren, nahmen wir an, er hätte das Schlimmste überstanden. Aber es sollte anders kommen, und er zeigte uns einmal mehr, wie zerbrechlich Babyelefanten sind – zwischen Leben und Tod liegen manchmal nur wenige Stunden. Eine Autopsie ergab keine weiteren Befunde und wir erwarten die Ergebnisse der histologischen Untersuchungen.

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