Voi Januar 2014

Mittwoch, 1. Januar 2014
Nach dem Frühstück warren die noch keeperabhängigen Waisen in ihre üblichen Spielereien vertieft. Tassia und Dabassa genossen einen Ringkampf bis Lesanju signalisierte, dass es an der Zeit war, in den Busch zu gehen. Die Waisenliefen im Gänsemarsch hinter ihr her, als sie zur Nordseite des Mazinga Bergs gingen.
Beim Mittagsschlammbad gesellte sich Emilys Ex-Waisenherde zu den Waisen. Die Ex-Waisen Lolokwe und Icholta zeigten den zuschauenden Waisen, wie man richtig viel Spaß im Wasser hat. Die Ex-Waise Ndara brachte dann Lesanju, Sinya, Kenia und Ndii zu Staubbad, wonach sich die Ex-Waisen auf den Weg zum Voi-Fluss machten. Der Waisenbulle Mzima folgte ihnen eine Weile, aber überlegte es sich dann doch anders und ging zu seinen Altersgenossen zurück.
Am Abend mussten die Keeper ein Kalb mit einer Schlingenwunde von der Sagalla-Farm retten. Das Kuhkalb verbrachte die Nacht in einem Gehege in den Voi-Stallungen, weil es zu spät war, um noch ein Rettungsflugzeug aus Nairobi zu bestellen.

Tassia und Dabassa beim Kräftemessen

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Tavo verliert 1.500 Elefanten innerhalb von drei Jahren

Ein Artikel von Raphael Mwadime, im “The Star“ am 11. Februar 2014, übersetzt aus dem Englischen

 

 

Die Elefanten-Population im Tsavo und Mkomanzi Ökosystem ist von 12.573 Elefanten, die bei der Zählung 2011 erfasst wurden, auf 11.000 gesunken, berichtete der Kenya Wildlife Service. Den Rückgang führt der stellvertretende Direktor, Ben Kavu, auf die Wilderei, das Eindringen von Nutztierherden in die Schutzgebiete, die Holzkohleherstellung und die allgemein geänderten Landnutzungsmuster in den Dispersionsgebieten und Korridoren zurück.

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Handelsverbot für Elfenbein ist zur Rettung der Elefanten unerlässlich

– Staatsleute aus aller Welt treffen sich am 13. Februar in London zu einem Gipfel, um sich der eskalierenden Wilderei anzunehmen. Der internationale und inländische Elfenbeinhandel soll dauerhaft verboten werden, und alle regierungseigenen Elfenbein-Vorräte sind zu zerstören. Dies fordern 23 Umwelt-, Artenschutz- und Tierschutz-Organisationen aus 14 Ländern anlässlich des Treffens mit dem Britischen Premierminister David Cameron als Gastgeber und unter Teilnahme von Prinz Charles und Prinz William .

 

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Ziwas Rettung

Am 8. Januar 2014 rettete der DSWT zwei verwaiste Elefanten. Die erste war Losasia, ein sechsmonatiges Kuhkalb, das in einen von Menschen angelegten Brunnen im Sera Naturschutzgebiet in Nord-Kenia gefallen war. Traurigerweise starb sie nicht lange nach ihrer Ankunft im Waisenhaus, da sie zu viel Wasser in ihre Lungen bekommen hatte.
Das zweite Kalb war ein zweijähriger Bulle aus dem Amboseli-Nationalpark, dessen Mutter die dortigen Forscher Zombe genannt hatten. Zombe war schon im Dezember vom mobilen Flug-Tierarzt-Team des DSWT und KWS behandelt worden, nachdem wir Meldungen von einer kranken Elefantenkuh mit einem noch abhängigen Kalb erhalten hatten. Wir konnten nicht herausfinden, was ihr fehlte und es gab keine offensichtlichen Verletzungen, die wir hätten behandeln können, sodass wir nur langwirkende Antibiotika verabreicht haben. Während dieser Zeit wanderte sie nicht sehr weit und ihr Kalb blieb immer in ihrer Nähe, während der Rest der Herde weiter fortging.

 


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Ithumba Januar 2014

Mittwoch, 1. Januar 2014
Sobald die Waisen aus ihren Nachtgehegen gekommen waren und Wasser gesoffen hatten, kratzen sich Shukuru, Suguta und Sities an den nahegelegenen Felsen.
Um 10 Uhr kamen die Ex-Waisen zum Saufen an den Stallungen vorbei und gingen danach in Richtung Kalovoto. Es fehlten Kora, Lualeni, Ololoo und Kilaguni.
Kurz nach dem Mittagsschlammbad trennten sich Suguta und ihre Gruppe von den jüngeren Waisen und machten sich selbstständig auf den Weg. Sie kamen am Abend in Begleitung der Ex-Waisenbullen Madiba und Kenze sowie eines wilden Bullen zu den Stallungen zurück.

Shukuru kratzt sich

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