Nairobi Nursery Januar 2014

Mittwoch, 1. Januar 2014
Am heutigen Neujahrstag eilten die beiden ältesten Waisenhausmädchen Murera und Sonje zu ihren jeweiligen Lieblingen Lemoyian und Oltaiyoni, nachdem sie nach den kleinsten Kälbern gesehen hatten. Inzwischen begrüßten Kithaka, Barsilinga und Mashariki das neue Jahr mit lautem Trompeten und spielerischem Busch-Zertrampeln bis Murera und Sonje die Waisen zusammentrommelten und zum Grasen führten. Die vier kleinsten Kälber Kamok, Ashaka, Olodare und MacKinnon haben alle kürzlich gezahnt und dadurch viel an Kraft eingebüßt.

Murera zeigt den Weg

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Der oberste Richter Kenias, Mutunga, begrüßt das neue Anti-Wilderei-Gesetz

Ein Artikel von Elijah Chemobo, im “The Star“ am 31. Januar 2014, übersetzt aus dem Englischen

 

Die Justiz hat sich für das Strafmaß des Gesetzes zum Schutz wildlebender Arten stark gemacht, welches für Wilderer als Höchstmaß eine lebenslange Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe von 20 Millionen Kenia Schillingen (umgerechnet ca. 232.000 US Dollar) festsetzt.

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Verwaiste Elefantenbabys und tausende ermordete Wildhüter – sie alle sind Opfer des brutalen Elfenbeinhandels

Verwaiste Elefantenbabys und tausende ermordete Wildhüter – sie alle sind Opfer des brutalen Elfenbeinhandels

Ein Artikel von Tom Parry, im Daily Mirror vom 6. Februar 2014, übersetzt aus dem Englischen

Foto: Rowan Griffiths/Daily Mirror

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Eins der Opfer: Quanza, ein zwei Jahre alter Amboseli-Elefant

Quanza ist eine Elefantenwaise, die ein Jahr alt war, als sie mit ansehen musste, wie ihre Mutter mit einem Sturmgewehr erschossen wurde, bevor ihre Stoßzähne von den Wilderern abgehackt wurden. Die beiden Schwestern von Quanza erlitten das gleiche Schicksal und das junge Kalb blieb nur verschont, weil sie noch keine Elfenbein besaß, das es wert gewesen wäre, eine Kugel zu verschwenden. Sie ist eine von tausenden Afrikanischen Elefanten, die zu Waisen wurden, weil Verbrechersyndikate, die im Zusammenhang mit Terrorismus stehen, das wertvolle „Weiße Gold“ nach Fernost verkaufen. „Verwaiste Elefantenbabys und tausende ermordete Wildhüter – sie alle sind Opfer des brutalen Elfenbeinhandels“ weiterlesen

Die Tsavo-Mkomazi Luftzählung

Anfang Februar 2014 engagiert sich der Kenya Wildlife Service für eine Luftzählung im Tsavo-Mkomazi Ökosystem, die das letzte Mal vor drei Jahren durchgeführt wurde. Der Start der Zählung ist am 3. Februar geplant und wird voraussichtlich 7 Tage dauern, mit mindestens 18 Flugzeugen, die den Einsatz unterstützen.

Das Gebiet umfasst den Tsavo Ost und West National Park in Kenia sowie Mkomazi in Tansania, zusammen mit einer Fläche Weideland von noch mal der selben Größe, und es ist das wichtigste Elefantenschutzgebiet des Landes. Zurückzuführen ist das nicht nur darauf, dass es hier den größten Elefantenbestand des Landes gibt, mit einer Fläche, die den Elefanten ihr wesentliches Bestreben ermöglicht, ein Bestreben, das sich mit dem von uns Menschen deckt – Lebensqualität. Es ist ein wasserarmes Tierreich, Heimat einer größeren Artenvielfalt als in irgendeinem anderen Park auf der ganzen Welt, da sich hier die Tierarten aus dem Norden und dem Süden zufällig treffen, wodurch sich viele Arten vervielfältigen.

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Asanjes Tod

Asanje war eine Waise aus der Masai Mara und war 18 Monate alt, als sie am 8. Oktober 2013 zu uns kam. Wie üblich für eine Waise in diesem Alter, war sie abgemagert und schwach und war schon längere Zeit ohne die Milch ihrer Mutter gewesen. Doch sie beruhigte sich schnell und am 15. Oktober war sie schon ruhig genug um mit den anderen Waisen hinaus in den Busch zu gehen. Sie war täglich draußen, bis zu dem schicksalhaften Tag am 30. Oktober 2013.


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