Ithumba April 2016

Freitag, 1. April 2016
Makireti, Kasigau, Kilabasi, Ishanga und ein wilder Bulle verbrachten die Nacht draußen vor den Gehegen. Als die Waisen herausgelassen wurden, schlossen sich Makireti und ihre Gruppe ihnen an und gingen mit ihnen zur Luzernenheufütterung. Während sie alle Luzernenheu genossen, schubste Ishanga, die immer noch keiner festen Herde angehört, Vuria ohne sichtbaren Grund zu Boden. Die Keeper schimpften mit ihr, damit sie mit ihrem schlechten Benehmen aufhörte. Kurz darauf kamen Mutara und ihre Gruppe von Osten heran und schlossen sich den Waisen ebenfalls bei der Luzernenheufütterung an. Nach dem Frühstück ging die ganze Herde, angeführt von Makireti, zum unteren Kalovoto, wo sie sich zum grasen niederließen. Zwei Stunden später brachen die halbunabhängigen Waisen wieder auf.
Zur Schlammbadzeit tranken die Waisen nur ihre Milch und soffen etwas Wasser, bevor sie zu den Weidegründen zurückkehrten. Am Nachmittag war es ruhig, und die Elefanten verbrachten die meiste Zeit damit, sich im Schatten der Bäume zu entspannen. Da es am Abend noch immer sehr heiß war, gingen sie am Kone-See vorbei und genossen noch eine abendliche Abkühlung.

Makireti vor dem Gehege

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Nairobi Nursery April 2016

Freitag, 1. April 2016
Nach einer langen, trockenen Wartezeit regnete es endlich letzte Nacht, und gleich sehr heftig. Einige der Babys hatten deshalb eine sehr unruhige Nacht. Kauro, Rapa, Lasayen, Ngilai und Kamok schliefen alle sehr schlecht; der ganze Krach auf dem Dach, zusammen mit Blitz und Donner machte sie sehr nervös. Es regnete die ganze Nacht und hörte erst am frühen Morgen auf. Die fünf kleinen Elefanten waren froh, als sie wieder das Tageslicht sahen! Als sie aus ihren Ställen kamen, gingen sie direkt in den Wald.
Es war das dritte Mal, dass Galla versuchte, sich den Waisen im Wald anzuschließen. Die ersten beiden Male hatte es nicht so gut geklappt, da er recht aggressiv war und von der Herde wegrannte. Er musste dann jedesmal nach weniger als zwei Stunden mit seinen neuen Freunden im Busch wieder zurückgebracht werden. Heute nun wurden um 9 Uhr Dupotto, Mbegu und Roi zurück zu den Stallungen gebracht, um ihn in den Busch hinaus zu begleiten. Er schien nicht sehr begeistert, dass er hinaus durfte; das Tor wurde weit geöffnet, doch er wollte nicht herauskommen. Dupotto beschloss, nachdem sie eine Weile auf ihn gewartet hatte, in sein Gehege zu gehen und versuchte, ihn hinauszuschieben. Als sie kam, um ihn zu schubsen, ging er sofort hinaus. Er rannte in den Wald, und die anderen Waisen folgten ihm. Als Oltaiyoni, die im Wald geblieben war, ihn in die falsche Richtung rennen sah, eilte sie ihm hinterher. Wir alle dachten, als „Mutter“ der Herde würde sie ihm folgen, um ihn zurückzubringen, doch zu unserer Überraschung piekste sie ihn stattdessen in den Rücken und schob ihn weiter ins Gebüsch. Die Keeper mussen eingreifen und ihr zurufen, dass sie aufhören sollte. Am Ende verbrachten die Jungs Enkikwe, Boromoko, Kauro und Sokotei die meiste Zeit mit Galla und beschützten ihn. Er konnte sogar zur privaten Besuchsstunde um 15 Uhr mitgehen und benahm sich dort gut. Kurz vor 17 Uhr wurde er von Boromoko und Kauro zu den Stallungen zurückbegleitet.

Galla versteckt sich im Gebüsch

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Umani Springs März 2016

Dienstag, 1. März 2016
Sonje kam zusammen mit ihrer Gehegegenossin Murera sehr gemächlich aus ihrem Gehege. Draußen holte sie ihren Liebling Ziwa ab und kniete sich hin, damit er mit ihr spielen und auf ihr herumklettern konnte. Ziwa liebt das. Es dauerte nicht lange bis Murera ihr hinterherkam und sie beide mit Ziwa spielten. Jasiri suchte nach einem Kratzfelsen, um sich ein paar kleine Zecken von den Backen und dem Schwanz zu entfernen.
Nachdem die Waisen am Vormittag im Wald gegrast hatten, suchte Lima Lima nach einem Wasserloch, aus dem sie saufen konnten, doch es war sehr trocken in der Gegend. Die Waisen brachen darum etwas verfrüht zu der Stelle für die Milchfütterung auf, weil es in der Nähe viele frische Quellwasserlöcher und einige Schlammlöcher gibt. Sie vertrieben sich dort ein wenig die Zeit, fraßen frisches Gras, soffen genug Wasser und bekamen später ihre Milch. Anschließend nahmen sie noch ein wohlverdientes Schlammbad. Ziwa war der Meister-Schwimmer des Tages, zusammen mit seinen Freundinnen Sonje und Zongoloni.

Sonje legt sich hin, damit Ziwa auf ihr herumklettern kann

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Voi März 2016

Dienstag, 1. März 2016
An einem schönen Morgen kamen die Waisen aus ihren Gehegen und versammelten sich um ihre Milchflaschen, bevor sie schließlich Kopra fraßen. Sie blieben heute nur kurz an den Stallungen, und dann gingen Ndii und Kenia den anderen voraus zu den Weidegründen. Ndoria, die nie eine Chance zum spielen auslässt, kratzte sich den Hintern an den Felsen bei der Tränke. Lentili, die am Morgen die Führung an Ndii und Kenia abgeben musste, wartete darauf, dass Ndoria fertig wurde und sammelte sie dann ein, um mit ihr zusammen den anderen zu folgen.
Die Waisen grasten die erste Tageshälfte sehr schön und nahmen dann ein kurzes Bad im mittleren Wasserloch. Mashariki kratzte ihren Vorderfuß an einem Baumstumpf und schloss sich dann den anderen beim Grasen an. Der Rest des Tages verlief auch friedlich, und Ishaq-B genoss es, die Waisen am Abend zu den Stallungen zurückzuführen.

Ndoria kratzt sich

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Ithumba März 2016

Dienstag, 1. März 2016
Taita, Tomboi, Buchuma und ein wilder Bulle entspannten sich vor den Stallungen, als die Waisen früh am Morgen zum Grasen aufbrachen. Narok umschlang zur Begrüßung ihren Rüssel mit Taita, als sie in den Busch ging. In den Weidegründen schlossen sich Suguta, Kanjoro und Mutara den Waisen an. Orwa forderte Kanjoro zu einem Ringkampf heraus, während Vuria den Tag mit einem Staubbad begann. Bomani graste zusammen mit Shukuru, während Kainuk bei Turkwel blieb.
Zur Schlammbadzeit schlossen sich dann Yattas und Mulikas Gruppen den Waisen an. Das Bad war nur kurz, und die Waisen begaben sich danach zum Kanziku-Gebiet, wo sie weitergrasten. Die Ex-Waisen staubbadeten noch ein wenig und brachen dann Richtung Imenti auf.
Am Nachmittag jagte Vuria zwei Dikdiks, die an ihm vorbeigerannt waren. Mit der Unterstützung von Lemoyian versuchte er, ihnen hinterherzurennen, konnte sie aber nicht einholen. Die Dikdiks entkamen den beiden Jungs und verschwanden im Dickicht. Am Abend war den Waisen heiß, sodass sie noch einmal am Schlammloch vorbeigingen und allesamt ein Bad nahmen.

Narok begrüßt Taita

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