Voi Januar 2014

Mittwoch, 1. Januar 2014
Nach dem Frühstück warren die noch keeperabhängigen Waisen in ihre üblichen Spielereien vertieft. Tassia und Dabassa genossen einen Ringkampf bis Lesanju signalisierte, dass es an der Zeit war, in den Busch zu gehen. Die Waisenliefen im Gänsemarsch hinter ihr her, als sie zur Nordseite des Mazinga Bergs gingen.
Beim Mittagsschlammbad gesellte sich Emilys Ex-Waisenherde zu den Waisen. Die Ex-Waisen Lolokwe und Icholta zeigten den zuschauenden Waisen, wie man richtig viel Spaß im Wasser hat. Die Ex-Waise Ndara brachte dann Lesanju, Sinya, Kenia und Ndii zu Staubbad, wonach sich die Ex-Waisen auf den Weg zum Voi-Fluss machten. Der Waisenbulle Mzima folgte ihnen eine Weile, aber überlegte es sich dann doch anders und ging zu seinen Altersgenossen zurück.
Am Abend mussten die Keeper ein Kalb mit einer Schlingenwunde von der Sagalla-Farm retten. Das Kuhkalb verbrachte die Nacht in einem Gehege in den Voi-Stallungen, weil es zu spät war, um noch ein Rettungsflugzeug aus Nairobi zu bestellen.

Tassia und Dabassa beim Kräftemessen

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Ziwas Rettung

Am 8. Januar 2014 rettete der DSWT zwei verwaiste Elefanten. Die erste war Losasia, ein sechsmonatiges Kuhkalb, das in einen von Menschen angelegten Brunnen im Sera Naturschutzgebiet in Nord-Kenia gefallen war. Traurigerweise starb sie nicht lange nach ihrer Ankunft im Waisenhaus, da sie zu viel Wasser in ihre Lungen bekommen hatte.
Das zweite Kalb war ein zweijähriger Bulle aus dem Amboseli-Nationalpark, dessen Mutter die dortigen Forscher Zombe genannt hatten. Zombe war schon im Dezember vom mobilen Flug-Tierarzt-Team des DSWT und KWS behandelt worden, nachdem wir Meldungen von einer kranken Elefantenkuh mit einem noch abhängigen Kalb erhalten hatten. Wir konnten nicht herausfinden, was ihr fehlte und es gab keine offensichtlichen Verletzungen, die wir hätten behandeln können, sodass wir nur langwirkende Antibiotika verabreicht haben. Während dieser Zeit wanderte sie nicht sehr weit und ihr Kalb blieb immer in ihrer Nähe, während der Rest der Herde weiter fortging.

 


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Ithumba Januar 2014

Mittwoch, 1. Januar 2014
Sobald die Waisen aus ihren Nachtgehegen gekommen waren und Wasser gesoffen hatten, kratzen sich Shukuru, Suguta und Sities an den nahegelegenen Felsen.
Um 10 Uhr kamen die Ex-Waisen zum Saufen an den Stallungen vorbei und gingen danach in Richtung Kalovoto. Es fehlten Kora, Lualeni, Ololoo und Kilaguni.
Kurz nach dem Mittagsschlammbad trennten sich Suguta und ihre Gruppe von den jüngeren Waisen und machten sich selbstständig auf den Weg. Sie kamen am Abend in Begleitung der Ex-Waisenbullen Madiba und Kenze sowie eines wilden Bullen zu den Stallungen zurück.

Shukuru kratzt sich

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Nairobi Nursery Januar 2014

Mittwoch, 1. Januar 2014
Am heutigen Neujahrstag eilten die beiden ältesten Waisenhausmädchen Murera und Sonje zu ihren jeweiligen Lieblingen Lemoyian und Oltaiyoni, nachdem sie nach den kleinsten Kälbern gesehen hatten. Inzwischen begrüßten Kithaka, Barsilinga und Mashariki das neue Jahr mit lautem Trompeten und spielerischem Busch-Zertrampeln bis Murera und Sonje die Waisen zusammentrommelten und zum Grasen führten. Die vier kleinsten Kälber Kamok, Ashaka, Olodare und MacKinnon haben alle kürzlich gezahnt und dadurch viel an Kraft eingebüßt.

Murera zeigt den Weg

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Asanjes Tod

Asanje war eine Waise aus der Masai Mara und war 18 Monate alt, als sie am 8. Oktober 2013 zu uns kam. Wie üblich für eine Waise in diesem Alter, war sie abgemagert und schwach und war schon längere Zeit ohne die Milch ihrer Mutter gewesen. Doch sie beruhigte sich schnell und am 15. Oktober war sie schon ruhig genug um mit den anderen Waisen hinaus in den Busch zu gehen. Sie war täglich draußen, bis zu dem schicksalhaften Tag am 30. Oktober 2013.


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